Versuchsanordnung zum automatisierten Prüfen der Elastomerproben. (Bild: Zwick Roell)

Zu den grundlegenden Versuchen beim Herstellen von Elastomeren gehören Zug- und Weiterreißversuche. Sie liefern nicht nur wichtige Werkstoffkennwerte für die Forschung und Entwicklung, sondern sind auch für den Bereich Qualitätssicherung unverzichtbar. Dementsprechend groß ist die Anzahl der durchgeführten Versuche, was eine Automatisierung interessant macht. Beim Werkstoffhersteller ist schon seit 2004 ein automatisiertes Prüfsystem des Ulmer Unternehmens im Einsatz. Die neue Anlage auf Basis einer Z010 Allroundline Materialprüfmaschine mit hohem Prüfraum erweitert die Prüfkapazitäten deutlich. Die Prüfmaschine ist mit einem 10 kN Kraftaufnehmer, symmetrisch schließenden pneumatischen Probenhaltern sowie dem Universal-Längenänderungsaufnehmer Multixtens ausgestattet und damit optimal für Versuche an Elastomerproben geeignet. Das Handling der Proben mit 3 unterschiedlichen Formen übernimmt Robotest L. Das Zuführsystem hat über einen Probentisch Zugriff auf 200 Proben und arbeitet sie innerhalb von 10 bis 12 Stunden im autarken Betrieb ab. Die Proben werden zu jeweils 50 Stück vereinzelt auf Trägern gelagert und entweder direkt an der Anlage oder in der Probenvorbereitung bereitgestellt.

Während die Automatisierungssoftware Autoedition 3 die Steuerung der Anlage übernimmt, sorgt die Prüfsoftware Testxpert III für sichere Prüfergebnisse und gibt die ermittelten Daten im Hausnetz weiter.