Prof. Edmund Haberstroh hat überraschend seinen laufenden Vertrag mit der Fördervereinigung des Instituts für Kunststoffverarbeitung (IKV) gekündigt. Durch Beantragung einer eigenen Kostenstelle für sein Lehr- und Forschungsgebiet Kautschuktechnologie bei der RWTH Aachen hat er in der Folge seine formale Unabhängigkeit vom IKV erwirkt. Das IKV bedauert die Entscheidung, insbesondere weil die grundsätzliche Struktur und die Ziele des Instituts in der Zusammenarbeit mit der Industrie und den Partnern in Forschung und Wissenschaft sich stets als für alle Seiten höchst effektiv erwiesen hätten.

Die inhaltliche und strategische Ausrichtung des IKV wird sich durch die Entscheidung von Haberstroh nicht ändern. Alle Themenbereiche, die er mit seinem Eintritt in das Institut im Jahr 1995 von Prof. Michaeli übernommen hat, werden auch weiterhin im IKV bearbeitet. Das Institut ist derzeit bestrebt, mit Haberstroh eine Vereinbarung zu treffen, wie er weiterhin seine Lehr- und Forschungsaufgaben umsetzen kann.