Der Spezialchemie-Konzern Lanxess will seine Zentrale von Leverkusen nach Köln verlegen. Der Umzug soll bis 2011 vonstattengehen. Das Unternehmen nimmt nun intensive Gespräche mit der Stadt Köln über mögliche Standorte auf.

Derzeit sind wichtige Leitungsfunktionen des Konzerns über mehrere Gebäude im gesamten Chempark Leverkusen verteilt und die Kapazitäten für geeignete Büroräume und Parkmöglichkeiten ausgeschöpft. In der neuen Zentrale sollen diese Managementbereiche unter einem Dach gebündelt werden. Neben ausreichender Fläche und guter Erreichbarkeit soll der Neubau auch ein innovatives und effektives Bürokonzept bieten. Nach jetzigen Planungen sollen rund 500 der etwa 8000 Mitarbeiter in Deutschland zukünftig in der Kölner Zentrale arbeiten.

„Köln hat sich in den letzten Jahren auch als Wirtschaftszentrum eindrucksvoll entwickelt und verfügt über eine in NRW einzigartige Infrastruktur mit besten Verkehrsanbindungen“, erläutert Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender des Konzerns, die Entscheidung. „Leverkusen bleibt unser weltweit größter und wichtigster Produktionsstandort mit den meisten Mitarbeitern. Hier werden wir uns auch weiterhin in hohem Maße engagieren. Allein in diesem und dem nächsten Jahr werden wir hier rund 200 Mio. Euro investieren.“