3D-Drucker SpaceA -2000-500-2H (Bild: Polykum)

3D-Drucker SpaceA -2000-500-2H (Bild: Polykum)

Der großformatige 3D-Drucker SpaceA -2000-500-2H vonYizumi Germany kombiniert die ressourcenschonenende additive Fertigung mit der Verarbeitung von Biopolymeren in Granulatform. Jegliche Veredelungsschritte (beispielsweise Filament oder Pulverherstellung) können eingespart werden.

Die additiven Fertigungsmaschinen fallen im Verhältnis zu den produzierbaren Bauteilen extrem klein, leicht und kostengünstig aus. SpaceA 3D-Drucker weisen dabei eine Leistungsaufnahme von 500 bis 1000 W auf. In Bezug auf den möglichen Bauteiledurchsatz lassen sich somit niedrige Verbräuche von unter 0,8 kW/kg Bauteilgewicht realisieren.

Auf der kleineren 3D-Druckanlage SpaceA-900E-500-S können Besucher die vollautomatische und kostengünstige Produktion von Metall-Kunststoff-Hybrid-Bauteilen hautnah miterleben. Dafür werden Metalleinleger beschichtet und anschließend mit einem carbonfaserverstärkten Polyamid 6 bedruckt. So entstehen Stiftehalter als Give-Away im 10-Minuten-Takt.

Vertikalspritzmaschine (Bild: Polykum)

Vertikalspritzmaschine (Bild: Polykum)

Mit seiner neuen C-Serien Vertikalspritzmaschine zeigt Yizumi Germany live noch eine weitere Möglichkeit, wie hochkomplexe Bauteile kosteneffizient hergestellt werden können. Dabei werden 3D-gedruckte Rahmen mit einer Weichkomponente überspritzt. Beide Teile bestehen aus Biopolymeren. Die erstmals öffentlich präsentierte multifunktionelle holmlose Kleinspritzgießmaschine eignet sich für die Verarbeitung von Gummi, Silikon und Thermoplasten. Dank der intuitiven Steuerung der C-Baureihe ist diese hochkomplexe Technologie für Bediener selbst mit geringstem Schulungsaufwand beherrschbar.

Mit dem Polykum Digilab halten Produktdesigner und Verarbeiter ein Hightech-Werkzeug zur Identifikation und Entwicklung von Kunststoffmaterialien in ihren Händen. So können sie in der App aus etwa 20 Werkstoffparametern die gewünschten auswählen und per Fingertipp herausfinden, welche Materialien die Kriterien erfüllen. Diese Funktion ist für Nutzer bis auf Weiteres sogar kostenfrei! Darüber hinaus können mit der App auch neue Kunststoffe anhand vorgegebener Eigenschaften designt und Eigenschaftsprognosen für die Compoundierung bestimmter Komponenten erstellt werden. Letztgenannte Features sind Polykum-Mitgliedern vorbehalten, können aber am Polykum-Stand B2-2108 auf der Fakuma live getestet werden. Die von Polykum mit dem Fraunhofer IMWS (ebenfalls Polykum-Mitglied) und der Firma Prefrontal Cortex aus Halle entwickelte App läuft auf allen gängigen Plattformen wie Android, iOS und Windows.

Becherpyramide (Bild: Polykum)

Becherpyramide (Bild: Polykum)

Mit BioElan und BioCelain (Bild) stellt die Merseburger Exipnos GmbH, ein weiteres Polykum-Mitglied, nichtfossile, bioabbaubare Kunststoffe auf der Fakuma vor. BioElan wurde für unterschiedlichste Verarbeitungsprozesse, vom Blasformen bis zum Spritzgießen, optimiert. BioCelain ist ein melaminfreies, spülmaschinenfestes und zugleich kompostierbares Outdoor-Porzellan, das Dank der Direktverarbeitungstechnologie DCIM bei der Herstellung bis zu 50 Prozent weniger Energieeinsatz erfordert als klassisch verarbeitete Polymere.

Betamid 6000 PIR und P-Blend PA 210 sind zwei neue Werkstoffe aus dem Hause Exipnos, die durch Post Industrial Recycling (PIR) entstehen. Damit werden 60 (Betamid 6000 PIR) beziehungsweise 50 Prozent CO2-Emmissionen im Vergleich zu Neuprodukten eingespart.

Halle/Stand: B2/2108

Quelle: Polykum