ie Formnext als Präsenzmesse war von Ausstellern, Besucherung und vom Messeteam mit Spannung erwartet worden. (Bild: Mesago / Mathias Kutt)

ie Formnext als Präsenzmesse war von Ausstellern, Besucherung und vom Messeteam mit Spannung erwartet worden. (Bild: Mesago / Mathias Kutt)

Bereichert wird das Angebot der über 600 Aussteller (55 % aus dem Ausland) zudem durch das umfangreiche TCT-Konferenzprogramm und das vielfältige Rahmenprogramm. So sorgte die Formnext bereits am ersten Tag für gute Geschäfte, einen intensiven fachlichen Austausch und wertvolle Begegnungen von Mensch zu Mensch.

Architektur, Automobilindustrie, Luftfahrt, Maschinenbau, Medizintechnik, Möbel, Sportswear, Windkraft: Die Formnext 2021 zeigt eine unvergleichliche Vielzahl an industriellen Anwendungen der additiven Fertigung. Themenschwerpunkte sind dabei unter anderem eine höhere Effizienz und damit die Ausweitung der additiven Fertigung auf weitere Einsatzbereiche, die Schaffung weltweiter dezentraler Fertigungen und damit das Entzerren von Lieferketten sowie das Thema Nachhaltigkeit.

Wichtige Innovationen und neue Fertigungssysteme stammen von den additiven Schwergewichten wie 3D Systems, Additive Industries, Addup, Arburg, BigRep, Covestro, Carbon, Cubicure, Desktop Metal, DMG Mori, Dyemansion, EOS, Evonik, ExOne, Farsoon, Formlabs, Fraunhofer Gesellschaft, GE Additive, HP, Incus, Keyence, Materialise, Nexa3D, Renishaw, Siemens, Sigma Labs, Sisma, Stratasys, Trumpf, Voxeljet, XJet und vielen anderen. Spannende Neuheiten zeigen zudem zahlreiche Unternehmen entlang der gesamten Prozesskette: BASF Printing Solutions hat in Kooperation mit Atum3D, Hyperganic und Innovationlab einen individuell passenden Fahrradsattel entwickelt. Das österreichische Unternehmen Lithoz zeigt, wie sich effizient mehrere Materialien wie Keramik, Kupfer und weitere in einem 3D-gedruckten Teil vereinen lassen. Das US-Unternehmen Markforged ermöglicht mit seinem neuen 3D-Drucker FX20 eine deutlich schnellere Produktion von Verbundwerkstoffen, während Wayland Additive aus Großbritannien mit seinem Neubeam-Verfahren eine effizientere additive Fertigung von Metallteilen verspricht. Eine neue Binderjetting-Technologie stellt zudem Ricoh vor.

2 Frauen in einem 3D-Drucker

Auch große, komplexe Bauteile können additiv gefertigt werden. (Bild: Mesago / Mathias Kutt)

Italien ist Partnerland

Mit Italien präsentiert sich erstmals ein europäisches Partnerland auf der Messe und stellt anschaulich die internationale Bedeutung der dortigen Hersteller und Anwender additiver Technologien unter Beweis. So ist das Start-up Prima Additive, eine Tochter des Konzerns Prima Industrie, mit zahlreichen Premieren innovativer Fertigungsmaschinen vertreten. Auch italienische AM-Hersteller wie WASP, Roboze und andere zeigen spannende Neuentwicklungen. Daneben hat sich das Industrieunternehmen Lincotek mit einer umfangreichen AM-Produktion vor allem in der Medizintechnik einen Namen gemacht und präsentiert sein Know-how.

Noch bis zum 19.11.2021 macht die Fachmesse für additive Fertigung und die nächste Generation industrieller Fertigung die Messemetropole Frankfurt zum weltweiten Zentrum innovativer Produktionslösungen. Die Formnext findet unter 2G-Bedingungen statt.