Am französischen Standort La Wantzenau (Elsass) hat Lanxess, Leverkusen, ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für Synthesekautschuk sowie ein neues Verwaltungsgebäude eröffnet. Mehr als 5 Mio. Euro investierte der Konzern in den Bau der neuen Gebäude. Qualitätskontrolle sowie Forschung und Entwicklung sind auf einer Gesamtfläche von 600 m2 angesiedelt, das Verwaltungsgebäude umfasst 2200 m2. Durch den Neubau verringern sich zum einen die Betriebskosten deutlich, zum anderen wird durch den Einsatz einer Wärmepumpe und von Solarzellen eine Energieeinsparung von 90 % erzielt.

Bereits 2007 hatte Lanxess beschlossen, die gesamte NBR-Produktion (Nitrile Butadiene Rubber) am Standort La Wantzenau zu bündeln. Zu Beginn dieses Jahres wurden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus Deutschland dorthin verlegt. 315 Mitarbeiter stellen in La Wantzenau 70 Standard- und Spezialprodukte her, die an rund 600 Abnehmer in 25 Ländern gehen. Mehr als 60 % der Produktion wird in nichteuropäische Länder exportiert, vorwiegend nach Asien.