„Unser Industriezweig hat sich in den Euromap-Ländern sehr gut von der Wirtschafts- und Finanzkrise erholt; für das laufende Jahr erwartet der Kernmaschinenbau ein Produktionsvolumen von knapp 11 Mrd. Euro“, so Bernhard Merki, der wiedergewählte Präsident des europäischen Dachverbands auf der Pressekonferenz anlässlich der alle drei Jahre stattfindenden Generalversammlung.

Die weltweiten Wachstumsraten von Produktion und Export von Kunststoff- und Gummimaschinen sind noch stärker als in Europa gestiegen. Der Anstieg wurde maßgeblich durch den Ausstoß der chinesischen Hersteller beeinflusst, die mittlerweile weltweit führend in der Produktion sind. Die japanischen Wettbewerber – 2009 schwer angeschlagen – haben die Krise überraschend gut und schnell überwunden. Der Aufschwung in Asiens Industrie- und Schwellenländern führte dazu, dass die Anteile der Euromap-Länder an der Weltproduktion und am Weltexport jeweils leicht zurückfielen.

Luciano Anceschi, Euromaps erneut bestätigter Vizepräsident, ergänzte einen Aspekt, der für die europäischen Maschinenhersteller zum Aktivposten werden könnte. „Wir stellen einen weltweiten Trend zu mehr Nachhaltigkeit fest. Energieeinsparung und Ressourcenschonung spielen eine immer größere und zentralere Rolle, nicht nur in Europa, sondern in allen wichtigen Wirtschaftsräumen. Um die Industrie fit zu machen für mögliche Anforderungen von verschiedenen Seiten, unterstützt Euromap die Hersteller in den Mitgliedsländern durch Studien und mit Empfehlungen. Richtig vorbereitet zu sein, kann unserer Industrie den ausschlaggebenden Vorsprung geben“.