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Die ETRMA (European Tyre and Rubber Manufacturers‘ Association) ist der europäische Dachverband der Reifen- und Gummihersteller und damit die höchste Interessenvertretung dieser Industrie in Europa, die zum Beispiel bei den Diskussionen über die Themen EU-Reifen-Label oder Winterreifenpflicht verschiedenste Interessengruppen informiert, aufklärt und fachlich berät. „In einem wirtschaftlich-politischen Umfeld, das zunehmend durch gesetzliche Regelungen um das Produkt Reifen herum gekennzeichnet ist, sind wir sehr an einer starken Industrievertretung in Brüssel interessiert. Wir wollen sicherstellen, dass die künftigen gesetzlichen Initiativen immer auf den richtigen technischen Parametern basieren, und dafür werde ich mich mit meinem technischen Hintergrund aus der Reifenentwicklung intensiv einsetzen“, erklärte Koetz. Die deutschen Reifen- und Gummihersteller sind im Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) organisiert, der seinerseits Mitglied der ETRMA ist.

Christian Koetz ist seit 1997 bei Continental tätig. Der gelernte Wirtschaftsingenieur war nach seinem Einstieg zunächst mit diversen Aufgaben im Erstausrüstungsgeschäft der Pkw-Reifen-Division betraut, bevor er 2006 Leiter der Forschung und Entwicklung für Pkw-Reifen wurde. Seit Juli ist er für das Pkw-Reifen-Ersatzgeschäft in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika verantwortlich.