Mithilfe der Erhebung unter Fertigungsleitern, Qualitätsmanagern und Geschäftsführern aus Kunststoff verarbeitenden Unternehmen möchten beide Partner Optimierungspotenziale auf der Fertigungsebene aufdecken. Auf Basis der Umfrageergebnisse sollen Lösungsansätze entwickelt werden, die ein gezieltes Energie-Controlling beinhalten und so zur Reduzierung der Unternehmenskosten beitragen. Begleitet wird die Umfrage von der Fachzeitschrift Quality Engineering.

Angesichts steigender Energiekosten suchen die Unternehmen der Kunststoffindustrie zunehmend nach Einsparpotenzialen im Fertigungsbereich, denn hier wird oft ein erhebliches Maß an Energie unkontrolliert verbraucht. Deutschlandweit existieren allerdings kaum repräsentative Daten zu Art und Umfang der realisierten Maßnahmen. Präzise Erhebungen zur Reduzierung von Energiekosten in der Fertigung können in diesem Zusammenhang etwa bestehende Informationsdefizite unter den verantwortlichen Mitarbeitern oder technologische Hürden aufzeigen.

„Ziel ist es, die Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit einer ganzen Branche nachhaltig zu steigern sowie Unternehmenskosten durch gezieltes Energie-Controlling zu reduzieren“, so Peter Pauls, Geschäftsführer der InQu. Mit ersten Ergebnissen wird bereits im Dezember gerechnet.