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TCB ist ein Privat-Unternehmen aus Little Rock in Arkansas und hat eine Jahreskapazität von über 400.000 Bladdern. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 21 Mio. US-Dollar und beschäftigt rund 100 Mitarbeiter. TCB bedient vornehmlich den nordamerikanischen Markt.

„Die Akquisition von TCB ist ein weiterer Meilenstein unserer Strategie, die Rhein Chemie als einen weltweit führenden Hersteller hochqualitativer Bladder aufzustellen“, sagte Rainier van Roessel, Vorstandsmitglied von Lanxess. „So schaffen wir Kapazitäten, um die steigende Anzahl von Kunden aus der Reifenindustrie zu bedienen. Zudem steigen wir hier in die Herstellung von Bladdern für Reifen von LKW, landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Geländewagen sowie Bladder für Baumaschinenreifen ein.“

Anfang 2011 war die Rhein Chemie mit dem Erwerb von Darmex in Argentinien in die Bladder-Produktion eingestiegen.

Es wird erwartet, dass sich die Nachfrage nach Bladdern analog zur weltweiten Nachfrage nach Reifen entwickelt, für die in den kommenden Jahren ein durchschnittlicher jährlicher Anstieg von 5 % vorausgesagt wird. Zudem lagern immer mehr Reifenhersteller ihre Bladder-Produktion aus, um ihre Produktivität zu optimieren und von der höheren Qualität zu profitieren, die Spezialisten bieten, heißt es bei Lanxess. Das Gesamtvolumen des weltweiten Bladder-Marktes wird momentan auf mehr als 300 Mio. € geschätzt.

Rhein Chemie erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 280 Mio. € und beschäftigt weltweit rund 1.000 Mitarbeiter.

(dw)