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„Nach den Rekordergebnissen im vergangenen Jahr ist Lanxess vielversprechend in das neue Geschäftsjahr 2012 gestartet. Wir gehen im ersten Quartal von einem EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 330 und 350 Mio. € aus. Damit werden wir den Spitzenwert des Vorjahres nochmals übertreffen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Düsseldorfer Chemieunternehmens, Axel C. Heitmann, auf der Bilanzpressekonferenz.

Im Geschäftsjahr 2011 erzielte Lanxess mit Produkten und Technologien für „Grüne Mobilität“ einen Umsatz von rund 1,5 Mrd. € – rund 17 % des Gesamtumsatzes. „Bis zum Jahr 2015 wollen wir dieses Volumen um 80 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro steigern“, sagte Heitmann.

Das Chemieunternehmen, das rund 16.500 Mitarbeiter beschäftigt, wuchs 2011 in allen Geschäftsfeldern beziehungsweise Segmenten:

  • Performance Polymers war mit einer Umsatzsteigerung um 37 % auf rund 5,1 Mrd. € das umsatzstärkste Segment. Die Business Units Butyl Rubber und Performance Butadiene Rubbers profitierten von der starken Nachfrage auf den Märkten für Erstausrüster und Ersatzreifen. In den Business Units Technical Rubber Products und Semi-Crystalline Products wuchs der Umsatz aufgrund der steigenden Nachfrage der Automobilhersteller und aufgrund des erworbenen Keltan-EPDM-Geschäfts.
  • Advanced Intermediates wuchsen um 9,5 % auf 1,5 Mrd. €. Dieser Anstieg wurde insbesondere durch die anhaltend hohe Nachfrage nach Agro-Chemikalien begünstigt.
  • Performance Chemicals verbesserte den Umsatz um 7,7 % auf 2,1 Mrd. €. Die Business Units Rubber Chemicals und Rhein Chemie, die mit automobilnahen Industrien einen bedeutenden Umsatzanteil erzielen, weiteten ihre Absatzmengen deutlich aus.

Für die geschäftliche Entwicklung im Jahr 2012 ist Lanxess zuversichtlich. Das Segment Performance Polymers werde auch 2012 von der erfreulichen Nachfrageentwicklung für „Grüne Reifen“ profitieren. Unterstützend wirke dabei die EU-Kennzeichnungsrichtlinie, die im November 2012 in Kraft tritt. Für das Segment Advanced Intermediates geht der Konzern für 2012 von einer insgesamt erfreulichen Nachfrage besonders im Agrobereich aus. Bei den Performance Chemicals werde eine allmähliche Erholung in der Bauindustrie in Europa und den USA sowie die anhaltend stabile Nachfrage in der Automobilindustrie die Entwicklung voran treiben.

(dw)