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Ziel der Optik-Forschungsaktivitäten an dem Institut ist die Lösung der prozess- und werkzeugtechnischen Herausforderungen bei der Herstellung von Optik-Komponenten. Auf dem Forschungsprogramm stehen neue Ansätze zur Regelung des Spritzprägeprozesses sowie für den mehrschichtigen Aufbau von dickwandigen Optiken zur Senkung der Zykluszeit. Die Spritzgießmaschine wurde zu diesem Zweck speziell auf die Herstellung optischer Komponenten abgestimmt.

Die vollelektrische e-motion 440/180-Kniehebel-Spritzgießmaschine mit einer Schließkraft von 1.800 kN ist mit einem integrierten viper 12 Linearroboter von Engel und dem Spritzprägepaket „Expert“ für eine hochpräzise Herstellung optischer Komponenten im Spritzprägeverfahren ausgerüstet. Sie besitzt das neue flomo-System (flow monitoring system) zur gezielten Temperierung und Überwachung der Werkzeugtemperierung. Eine spezielle Oberflächenbehandlung der gesamten Materialbereitstellung sowie eine speziell für transparente Kunststoffe beschichtete 35-mm-Schnecke ermöglichen die gewünschten Optik-Anwendungen. Die Maschine bietet unterschiedliche Spritzpräge-Varianten. Dadurch erlaubt das gesamte System eine Replikation komplexer hochpräziser Optikkomponenten.

Dr.-Ing. Hubertus Schulte, Geschäftsführer Technik und Produktion von Engel, und Prof. Dr.-Ing. Georg Steinbichler, Leiter Forschung und Entwicklung Technologien von Engel, übergaben die Maschine im Rahmen des 26. Internationalen Kunststofftechnischen Kolloquiums an den Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann.

(dw)