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Der Produktionsbeginn ist für 2014 geplant. Die integrierte Polyurethananlage wird thermoplastisch verarbeitbare Polyurethan-Elastomere der Marke Elastollan, schwingungsdämpfende Cellasto-Bauteile und Polyurethan-Systeme produzieren. Teil des Komplexes sind ferner Anlagen zur Herstellung wichtiger Ausgangsstoffe wie Polyetherol und Polyesterol sowie eine Anlage zur Verarbeitung von Roh-MDI (Diphenylmethandiisocyanat).

„Mit seiner robusten lokalen Industrie entwickelt sich Indien zu einem Wachstumsgaranten in der Region Asien-Pazifik. Indiens demographische Entwicklung und das daraus folgende zunehmende Bedürfnis nach mehr Lebensqualität sorgen für eine steigende Nachfrage“, sagt Dr. Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF und verantwortlich für Asien-Pazifik.

Prasad Chandran, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der BASF India, fügt hinzu: „Die Investitionsbedingungen sind exzellent, ebenso der Zugang zu Rohstoffen und die Nähe zu unseren Kunden.“

Am Standort sollen mehr als 250 Arbeitsplätze geschaffen werden, die meisten davon in der Produktion. Dabei werden moderne Technologien und Verfahren eingesetzt, die sich an anderen BASF-Standorten weltweit bewähren und einen sicheren und verantwortungsvollen Betrieb gewährleisten.

Am neuen Standort in Dahej werden auch Tenside hergestellt, die vor allem in Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Körperpflegeprodukten eingesetzt werden. Zu den Produkten, die in der neuen Polymerdispersionenanlage hergestellt werden sollen, zählen Acronal und Styrofan.

(dw)