Der Umsatzzuwachs beruht im Wesentlichen auf Preiserhöhungen in Höhe von 9 %, mit denen gestiegene Rohstoffkosten vollständig kompensiert wurden. Positive Portfolio-Effekte von 7 % waren vor allem auf das von DSM übernommene Keltan-EPDM-Geschäft zurückzuführen. Der Absatz ging im Vergleich zum sehr starken Vorjahresquartal um 3 % zurück. Der Konzerngewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um 16 % auf 193 Mio. Euro.

„Angesichts unseres sehr guten Starts in 2012 erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr nun einen Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen um fünf bis zehn Prozent“, sagt der Lanxess-Vorstandsvorsitzende Axel C. Heitmann. „Grund für unsere Zuversicht ist unsere auf Premiumprodukte und innovative Technologien fokussierte Unternehmensstrategie, mit denen wir Megatrends und Zukunftsmärkte bedienen.“ „Darüber hinaus erweitert Lanxess seine Kapazitäten in allen drei Segmenten“, sagt Heitmann.

Die Geschäftsentwicklung in den Regionen war uneinheitlich. Ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum erzielten Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik sowie die BRIC-Staaten.

Der Umsatz des Segments Performance Polymers stieg aufgrund höherer Preise und dem starken Beitrag des im Mai 2011 erworbenen Keltan-EPDM-Geschäfts gegenüber dem Vorjahr um 28 % auf 1,4 Mrd. Euro. Die Nachfrage aus der Reifen- und Automobilindustrie nach Synthesekautschuken und Hightech-Kunststoffen war damit weiterhin hoch. Die Business Unit Semi-Crystalline Products (SCP), die Hightech-Kunststoffe für die Automobil- und Elektronikindustrie herstellt, wird ab sofort in High Performance Materials (HPM) umbenannt. Im Segment Advanced Intermediates wuchs der Umsatz im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 3 % auf 429 Mio. Euro. Beide Business Units, Advanced Industrial Intermediates und Saltigo, profitierten von der anhaltend starken Nachfrage der agrochemischen Industrie. Der Umsatz des Segments Performance Chemicals blieb im Jahresvergleich nahezu unverändert und lag bei 558 Mio. Euro.

(dw)