Der Sondermaschinenbauer, dessen Stärken vor allem im Bereich der Schweißkonstruktionen, der mechanischen Bearbeitung sowie der Montage komplexer Maschinen und Maschinenbauteile liegen, beschäftigt rund 250 Mitarbeiter und verfügt auch über eigene Engineering-Kapazitäten sowie einen eigenen Vorrichtungsbau. Die HF Mixing Group (sie besteht aus den drei Unternehmen Harburg-Freudenberger und dessen Tochterunternehmen Farrel und Pomini Rubber & Plastics) ist bereits seit Jahren ein wesentlicher Abnehmer von ZTS und sichert sich durch die Übernahme den Zukauf preiswerter und kostengünstiger Baugruppen sowie Sondermaschinen. Das Drittgeschäft von ZTS soll auch weiterhin fortgeführt werden.

Der Geschäftsführer, Prof. Dr. Ing. Andreas Limper, begründet die Akquisition so: „Die nachhaltig gute Auftragslage in unserer Gruppe erfordert die Ausweitung unserer Fertigungskapazitäten. ZTS-LR NaJus erfüllt in idealer Weise die von uns gestellten Anforderungen an einen weiteren Fertigungsstandort, den wir weiter ausbauen wollen. Der neue Standort stellt im Sinne unserer Kunden sicher, dass wir auch zukünftig wettbewerbsfähige und zugleich hochwertige Maschinen herstellen können. Zudem können wir auch zukünftig sämtliche Kernkomponenten ohne Know-how-Verlust an eigenen Standorten fertigen.“

Harburg-Freudenberger ist ein Hersteller von Maschinen für die Reifenindustrie. Es besteht aus den beiden Bereichen TireTech und Mixing Group (Gummimischtechnik). Letztere stellt vor allem Batch-Mischer für die Herstellung von Kautschukmischungen her. Mit rund 1.500 Mitarbeitern erzielte die HF Mixing-Gruppe, die wiederum zur Possehl-Gruppe gehört, in 2011 einen Umsatz von über 300 Mio. Euro, davon etwa die Hälfte in der Gummimischtechnik.

(dw)