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Das Kunststoffforschungsinstitut untersucht mit der neuen, vollhydraulischen Battenfeld-Spritzgießmaschine HM 180/1330 Servopower mit Computersteuerung Unilog B6 unter anderem den Einfluss des treibenden Fluids auf die Hohlraumausbildung durch gezielte Modifikation der thermischen und rheologischen Fluideigenschaften. Der Spritzgießmaschinenbauer und das IKV forschen schon seit vielen Jahren an der stetigen Weiterentwicklung der Gas-, Wasser- und Projektilinjektionstechnik (GIT, WIT, PIT). „Man könnte sagen, dass wir gemeinsam Pioniere auf dem Gebiet sind“, kommentiert Helmut Eckardt, Direktor Neue Technologien bei Wittmann-Battenfeld, die neuerliche Maschinenübergabe. Die bisher beim IKV verwendete Battenfeld-Maschine wurde durch das Nachfolgemodell ersetzt.

„Uns ist wichtig, dass wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern in die Zukunft der Verfahrenstechnik schauen, auch bei der bereits weit erforschten FIT. Das gelingt aber nur, wenn uns unsere Partner und Mitglieder der Fördervereinigung Maschinen und Anlagen der jeweils neusten Generation zur Verfügung stellen“ freut sich Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, IKV- Institutsleiter, über den Neuzugang im IKV-Spritzgießtechnikum.

Durch optionale Zusatzpakete ist die Maschine mit einer Schließkraft von bis zu 1.800 kN perfekt auf die Ansprüche des Instituts ausgelegt. Zu diesen Erweiterungen gehören unter anderem hydraulische und pneumatische Kernzüge, die häufig in der GIT, WIT und PIT Verwendung finden, um beispielsweise Nebenkavitäten zu verschließen. Die Spritzgießmaschine bietet durch die moderne Antriebstechnik mit drehzahlgeregeltem Servomotor in Verbindung mit einer Konstantpumpe ein hohe Energieeffizienz. Die Spritzeinheit 1330 mit 65 mm Schneckendurchmesser und einem rechnerischen Hubvolumen von 913 cm3 ermöglicht es dem Institut, durch das große Hubvolumen und die hohe Plastifizierleistung auch FIT- Bauteile mit Durchmessern von bis zu 60 mm zu untersuchen.

(dw)