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Qualifizierter Nachwuchs ist auch für die deutsche Kautschukindustrie überlebensnotwendig. Den technologisch weltweit führenden Platz hat sich unsere Branche nur über das Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesichert“, so Peter Steinl, Vorsitzender der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft. „Wir müssen junge Talente fördern und haben daher im Juli 2012 zum zweiten Mal nach 2009 einen Preis für herausragende Hochschul-Abschlussarbeiten vergeben.“

Der DKG-Förderpreis wurde 2011 deutschlandweit ausgeschrieben. Eingereicht werden konnten Diplomarbeiten, die zwischen September 2011 und Februar 2012 angefertigt wurden. Auswahlgremium war der Forschungsbeirat der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft. Der erste Preis des DKG-Förderpreises geht an Sebastian Lemmich für seine Arbeit „Untersuchungen zum Einfluss der Verfahrensparameter auf die Heizzeitreduzierung und Bauteileigenschaften beim Spritzgießen mittels EFE-Spritzaggregat“. Lemmich wurde betreut von Prof. Dr. Volker Herrmann, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Würzburg-Schweinfurt. Dieser erste Preis ist dotiert mit 2.500 Euro.
Den zweiten Preis des DKG-Förderpreises erhält Christina Schwarze für ihre Arbeit „Entwicklung einer neuen Methode zur Untersuchung der Netzwerkstruktur ungefüllter Kautschuknetzwerke“. Frau Schwarze wurde betreut von Prof. Dr. Norbert Vennemann, Hochschule Osnabrück. Dieser zweite Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Der dritte Preis des DKG-Förderpreises geht zu gleichen Teilen an zwei Personen. Dipl.-Ing. Jens van Haag wird ausgezeichnet für seine Arbeit „Entwicklung und Implementierung eines hyperelastischen Materialmodells zur genauen Abbildung des Beanspruchungszustandes von Elastomeren“, betreut von Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann, IKV, Aachen. Dipl.-Ing. Stefan Neumüller erhält die Auszeichnung für seine Arbeit „Methodenentwicklung zur Beurteilung des Elutionsverhaltens von Elastomerinhaltsstoffen“, betreut von Prof. Dr. Günter Stein, Hochschule Rhein-Main, Rüsselsheim. Der dritte Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.
Die Verleihung der DKG-Förderpreise fand im Rahmen der Eröffnungsfeier der Deutschen Kautschuk-Tagung 2012 am 2.7.2012 in Nürnberg statt. „Besonderer Dank gilt unseren Lehr- und Forschungspartnern an den deutschen Hochschulen“, so Steinl abschließend. „Die ausgezeichneten Arbeiten sind auch Beweis für den dort vorhandenen, großen Sachverstand.“ Die Deutsche Kautschuk-Gesellschaft – gegründet 1926 – fördert Forschungsaktivitäten, Veröffentlichungen sowie Netzwerke, die in Zusammenhang mit Kautschuk und gummielastischen Stoffen stehen. Über 700 persönliche Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sowie 100 Unternehmen unterstützen die Gesellschaft aktuell.

Über den Autor

Dr. Etwina Gandert, Redaktion KGK