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Extrudieren Geeignet für die Herstellung hochgefüllter Compounds ist die tiefgeschnittene Extruderserie ZE-UT-R von KraussMaffei Berstorff, München, aufgrund ihres D/d-Verhältnisses von 1,74 und dem daraus resultierenden hohen freien Volumen. Dies ist vorteilhaft, da große Mengen von Füllstoffen beziehungsweise Füllstoffe mit geringer Schüttdichte zugegeben werden müssen.

Bei den hohen Füllstoffgehalten von bis zu 80 Prozent ist zudem eine lange Verfahrenseinheit nötig, um sicherzustellen, dass die Füllstoffpartikel bestmöglich in die Kunststoffmatrix eingearbeitet werden. Deshalb weisen die maßgeschneiderten Extrudersierie eine Verfahrenslänge zwischen 50 und 56 D auf. Eine weitere Besonderheit der Anlagen ist die Art der Produktzugabe und Anzahl der Dosiereinheiten: In die Einzugszone werden neben dem Polymer in Granulatform und zusätzlichen Additiven bereits ein Teil des Füllstoffes zugegeben, die Restmenge des Füllstoffes wird über zwei Seitendosierungen entlang der Verfahrenseinheit in unterschiedlichen Mengenverteilungen zugegeben.