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Zum ersten Mal war das Unternehmen mit zwei Ständen präsent. Direkt am Eingang Ost präsentierte der Hersteller seine neue vollelektrische Spritzgießmaschinenbaureihe e-mac. „Mit unserem Motto E-novation: Efficiency & Innovation haben wir wieder einmal den Nerv der Kunststoffverarbeiter getroffen und konnten so auch viele neue Kundenkontakte knüpfen. Dabei verstärkte sich in diesem Jahr noch einmal der Trend zu einer zunehmenden Internationalisierung der Fakuma. Während zwei Drittel aller Besucher auf dem Engel-Stand aus dem deutschsprachigen Raum kamen, stieg der Anteil internationaler Besucher gerade aus Osteuropa und Skandinavien weiter an. Die Fakuma ist damit unangefochten Nummer Zwei in der Kunststoffwelt“, resümiert Gerd Liebig, Global Marketing Director von Engel Austria.

Anhand von zehn hochintegrierten und automatisierten Fertigungszellen am eigenen Messestand sowie an den Ständen von Partnerunternehmen demonstrierte das Unternehmen auf der Fakuma, wie sich mit innovativen Technologien und Maschinenkonzepten Effizienzpotenziale optimal ausschöpfen lassen. Denn eine hohe Innovationsstärke verbunden mit Effizienz und Wirtschaftlichkeit ist weltweit der Schlüssel für mehr Wettbewerbsfähigkeit.

Spritzgießmaschinen-Exponate auf der Fakuma
Zu den Highlights gehörte die neue Spritzgießmaschinenbaureihe e mac, die vollelektrisch und hochpräzise arbeitet, extrem wenig Stellfläche benötigt und bei voller Modularität äußerst wirtschaftlich ist. Dies stellte sie anhand von zwei Anwendungsbeispielen unter Beweis. Im Foyer Ost produzierte eine Spritzgießmaschine e-mac 50/50 mit 50 t Schließkraft wenige Millimeter große zweipolige Steckergehäuse aus PBT in einem 4-fach-Werkzeug. Da die Steckerkontakte erst nach dem Spritzguss eingeschossen werden, entscheidet in dieser Anwendung die Dimensionsstabilität der Bauteile über die Wirtschaftlichkeit der Fertigung. Die Maschine war mit einer 18er-Schnecke ausgestattet. Das Schussgewicht für die Fertigung der Stecker lag bei gerade einmal 3,6 g.

In Halle A5 produzierte die Spritzgießmaschine e-mac 310/100 mit integriertem Viper 6-Linearroboter (ebenfalls von Engel) Weinflaschenverschlüsse aus Polypropylen und Flüssigsilikon. Dank UV-Vulkanisation lassen sich diese beiden Materialien jetzt in einem Arbeitsgang verarbeiten. Gemeinsam mit seinem Werkzeugbaupartner Elmet hat Engel mit der Niedertemperaturvulkanisation die Tür zu neuen Anwendungen in der Mehrkomponententechnik aufgestoßen.

Ein weiterer Publikumsmagnet war die Herstellung von Lebensmittelcontainern mit integrierter Barriereschicht. Engel ist es gelungen, mittels Coinjektion von Polypropylen und EVOH die Barrieretechnik mit dem Dünnwandspritzguss zu vereinen. Die hochpräzise vollelektrische Spritzgießmaschine e-motion sorgt dabei für höchste Produktivität bei niedrigstem Energieverbrauch und gewährleistet zudem, dass die nur 0,05 mm dicke EVOH-Barriereschicht zuverlässig bis an den Rand ausgeführt wird.

Engel eröffnet 2013 weitere Niederlassung in Deutschland
Beide Messestände waren über die gesamte Dauer der Fakuma sehr gut besucht. Dabei beruht dieser Erfolg nicht alleine auf der hohen Akzeptanz der Messe. „Wir konnten über die letzten Jahre unsere Marktanteile kontinuierlich ausbauen und das ganz besonders in Deutschland“, betont Liebig. Um diesem Wachstum gerecht zu werden, eröffnet das Unternehmen im Januar 2013 in der Nähe von Stuttgart seine vierte Niederlassung für den deutschen Markt.

(dw)