Unter den Ausstellern waren eine Reihe führender Unternehmen wie Diehl Metall, Härter, Swoboda, Söhnergroup oder die Wieland Werke. Darüber hinaus zählten die Themen „Nachhaltiger Materialeinsatz“ sowie „Hybrid-Komponenten für E-Mobilität und erneuerbare Energien“ zu den Schwerpunktthemen der Hybridica.

Themenschwerpunkte der Messe waren unter anderem innovative Hybridlösungen und neue Anwendungsbereiche, Entwicklung und Materialeffizienz sowie integrierte Fertigungsverfahren. Im besonderen Fokus des diesjährigen Programms standen die Themen Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Diese zogen sich nicht nur wie ein roter Faden durch das Vortragsprogramm, sondern waren auch an den Ständen der Aussteller zu sehen: Die Branche präsentierte innovative Verfahren, um zum Beispiel den Einsatz von Gold bei der Kontaktierung zu reduzieren und informierte über energiesparende Verarbeitungsprozesse.

Im Rahmen der Sonderschau „Gläserne Ferigung“ erlebten Besucher die Fertigung eines hybriden Bauteils live. Zum Einsatz kam eine Spritzgießmaschine mit Mikrospritzmodul, die kleinste Schussgewichte verarbeiten kann und somit energieoptimiert arbeitet. Präzisionswerkzeuge und eine spezielle Peripherie ergänzen die komplexe Produktionskette, die auf der hybridica demonstrierte, mit welcher Genauigkeit heute Mikro-Hybridteile gefertigt werden können.

Norbert Bargmann, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, zieht ein positives Fazit: „Die Hybridica zeigt, wie sich der überaus dynamische Markt für hybride Bauteile stets weiterentwickelt und welche Neuheiten hervorgebracht werden. Das Interesse von Ausstellern und Besuchern bestätigt, dass die Fachmesse den Nerv der Hybridtechnologie-Branche trifft.“

Die Fachmesse verzeichnete erneut eine hohe Qualität an Besuchern. Für Gerhard Schüz, Technical Marketing Director der Wieland Werke, liegen die Gründe hierfür am Gesamtkonzept: „Die Parallelität zur Electronica ist ein großer Vorteil. Der Anteil an Entwicklern, die unseren Stand besuchten, ist spürbar gestiegen. Dieser Carry-Over-Effekt ist für unser Unternehmen enorm wichtig.“

Auch für Härter Stanztechnik verlief die Messe sehr zufriedenstellend, wie Alexander Kasper, Head of Marketing, erläutert: „Insgesamt haben sich unsere Erwartungen an die Hybridica 2012 erfüllt. Vor allem am Mittwoch und Donnerstag konnten wir hochwertige Kontakte an unserem Messestand verzeichnen und erfolgreiche Fachgespräche führen.“

Darüber hinaus ergaben sich für die Aussteller auch zahlreiche neue Geschäftskontakte, wie Thomas Frey, Vertriebsleiter IMO Oberflächentechnik, bestätigt: „Wir konnten in diesem Jahr sogar Neukunden akquirieren, außerdem verzeichneten wir eine starke Nachfrage auf unsere neue Selektivbeschichtung für Einzelteile.“

80 % der Besucher stammten aus dem Inland, 20 % reisten aus dem Ausland an: Zu den Top-Besucherländer zählten neben Deutschland in dieser Reihenfolge Österreich, Schweiz, Großbritannien, die Tschechische Republik und Italien. Über 90 % der befragten Besucher bewerteten die Messe mit „ausgezeichnet“ bis „gut“.

Die nächste Hybridica wird vom 11. bis 14. November 2014 parallel zur Electronica stattfinden.

(dw)