Das Werk gehört zur Phoenix Légrugró Technológia, die in Nyíregyháza bereits mit 220 Mitarbeitern ein Werk für Luftfedersysteme betreibt. „Der neue Mischsaal stärkt die Contitech-Präsenz in der Region und ist dem Geschäftsbereich Compounding der Contitech zugeordnet“, sagte Dr. Peter Scholtissek, Geschäftsbereichsleiter Contitech Compounding Technology bei der Einweihung. „Wir schaffen damit auch die Voraussetzung, die Produktion der anderen Werke in der Region zu steigern.“ Der neue Mischsaal versorgt die Contitech-Werke für Luftfedersysteme in Nyíregyháza, die Schlauchproduktion im ungarischen Makó und im rumänischen Carei sowie externe Kunden in der Region. Auch externe Kunden, die heute schon von der Phoenix Compounding Technology in Deutschland kaufen, sollen aus dem neuen Mischsaal beliefert werden.

In einer sechsmonatigen Bauphase entstand die Produktionshalle, die zunächst mit einer Mischerlinie ausgestattet wurde. Platz für eine Expansion ist vorhanden. „Wir freuen uns, dass wir mit Unterstützung der Europäischen Union sowie der Ungarischen Entwicklungsagentur für die Vergabe von Fördergeldern (MAPI) 25 neue Arbeitsplätze aufbauen können“, sagte László Jókay, Leiter des Luftfederwerks und künftig auch verantwortlich für den Mischsaal, bei dem Empfang.

Die industrielle Kautschukproduktion ist seit 1962 in Nyíregyháza ansässig. In den vergangenen 50 Jahren wurden hier viele namhafte Qualitätsprodukte entwickelt und hergestellt. Dazu gehören die Luftfedersysteme von Phoenix Air Spring Technology. Der Luftfederproduzent ist seit 2004 mit Contitech Air Spring Systems verbunden, einem Hersteller von Luftfedersystemen für Lkws, Fahrerkabinen, Industrieanwendungen und Schienenfahrzeuge.

In Ungarn beschäftigt Contitech insgesamt rund 2.800 Mitarbeiter an den Standorten Szeged, Makó und Vac. Der Mutterkonzern Continental betreibt darüber hinaus Werke in Budapest und Veszprem sowie eine Vertriebsniederlassung in Budaörs mit zusammen 3.100 Mitarbeitern.

(dw)