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Das insbesondere um die akquisitionsbedingten Abschreibungen und Sondereffekte bereinigte Ebit legte um fast 16 % auf 3,5 Mrd. Euro zu. Die Quote betrug 10,8 % nach 10,0 % vor einem Jahr. Die positive Unternehmensentwicklung zeigt sich auch an der Zahl der Beschäftigten, die binnen Jahresfrist um 5.850 auf rund 170.000 zum Jahresende 2012 gewachsen ist.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen mit deutlich über 1,7 Mrd. Euro nochmals rund 10 % über dem Vorjahreswert. „Allein in der Automotive Group haben wir fast 8 % des Umsatzes für Forschung und Entwicklung ausgegeben und liegen dabei über dem Branchendurchschnitt. 2013 wollen wir dieses für den Ausbau unserer Zukunftsfähigkeit notwendige Niveau halten“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart. „2012 haben wir zudem mehr als 2 Milliarden Euro in Sachanlagen und Software investiert und uns damit auf weiteres Wachstum programmiert. Die Quote lag bei kräftigen 6,2 Prozent. Im laufenden Jahr werden wir unsere Wachstumspläne auf ähnlichem Niveau weiter in die Tat umsetzen. Gleichwohl werden wir uns die Entwicklung der Märkte sehr genau ansehen.“

„Insgesamt wollen wir auf der 2012 vorzeitig erreichten starken Finanzbasis unsere Position als einer der führenden Automobilzulieferer, Reifenhersteller und Industriepartner ausbauen. Der 2012 verbuchte Auftragseingang auf der Rekordhöhe von 25 Mrd. Euro in der Automotive Group zeigt das weiter gewachsene Vertrauen unserer Kunden. Deshalb sehen wir diesem Jahr und der Folgezeit grundsätzlich mit Zuversicht entgegen“, sagte Degenhart.

Der Erfolgskurs soll sich 2013 fortsetzen: Trotz verhaltener Marktaussichten will der Automobilzulieferer in diesem Jahr beim Umsatz um 5 % auf mehr als 34 Mrd. Euro zulegen. Die bereinigte Marge soll weiter mehr als 10 % betragen.

(dw)