Bild

Ein führender amerikanischer Hersteller von mechanischen Bauteilen für die Ölförderung erteilte den Auftrag über fünf Pressen vom Typ WKP 15.000 S mit 1.300 mm Heizplatten-Durchmesser sowie drei WKP 21.000 S mit 1.900 mm Heizplatten-Durchmesser. Die auf den Pressen produzierten Elastomerbauteile werden durch das intelligente Software System auch im Rahmen der lückenlosen Prozessüberwachung in ihrer Fertigungsqualität ständig überwacht. Die absolute Einhaltung aller Fertigungsparameter ist extrem wichtig: In Blowout-Preventern verbaut, sorgen die auf den Pressen gefertigten Teile dafür, die Bohrung auch dann sicher zu verschließen, wenn ein ungeplanter Druckanstieg im Bohrloch gefährlich zu werden droht.

Der Druck unter dem sich Öl- und Erdgaslagerstätten befinden, wird während der Bohrung mit Bohrflüssigkeit einer hohen Dichte kompensiert. Kommt es dennoch zu Druckanstiegen, „Kick“ genannt, dient der Blowout Preventer der Beherrschung dieser kritischen, explosionsgefährdeten Situation. Wie fatal das Versagen dieses Bauteils sein kann, zeigte der Blowout im April 2010 auf der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko mit der schwersten Umweltkatastrophe in der Geschichte der Offshore-Bohrungen.
In dem Auftrag über rund 5 Millionen Euro sehen die Geschäftsführer Dipl.Ing. Hans-Joachim Wickert und Dipl.Wirt.Ing. Stefan Herzinger auch eine Bestätigung des mittlerweile in Branchenkreisen schon sprichwörtlich hohen Qualitätsstandards der PresNewssen aus Landau. Mit dem Auftrag wird außerdem der ohnehin hohe Exportanteil von 60 % am Gesamtumsatz noch weiter wachsen.