Bild

Spritzgießen Optikkomponenten für die Automobilbranche und die Gebäudebeleuchtung werden immer häufiger aus Kunststoffen hergestellt. Dafür gibt es zwei Treiber: Zum einen die Substitution von Glas durch leichtere und wirtschaftlicher zu verarbeitende Polymere und zum anderen die Freiheitsgrade, die die Kunststoffe dem Design eröffnen. Die Herausforderung besteht darin, optische Qualität mit Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Auf der K demonstriert Engel, Schwertberg, Österreich, wie sich dieser Spagat mit Hilfe der Mehrschichttechnik meistern lässt.

Dafür wird auf der Spritzgießmaschine E-Motion 200/110 T mit integriertem Viper 12-Roboter in einem Werkzeug von Krallmann, Hiddenhausen, zunächst ein Vorspritzling erzeugt und dieser in einem Folgeschritt mit weiteren Schichten desselben Materials überspritzt. Die Vorteile gegenüber dem Einschichtverfahren: Durch das Überspritzen werden Einfallstellen ausgeglichen und somit eine hohe optische Qualität erzielt. Zudem fallen die Kühlzeiten kürzer aus. Statt zwei benötigt das Verfahren nur ein Spritzaggregat und steigert damit die Kosteneffizienz.