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Am neuen Hauptsitz sind erstmalig die zentralen Leitungsfunktionen des Konzerns unter einem Dach gebündelt. „Durch den Umzug werden wir noch effizienter“, sagte Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender von Lanxess, heute bei der offiziellen Einweihung. „Gerade vor dem Hintergrund unserer aktuellen Situation ist die Bündelung unserer Kräfte im Lanxess-Tower enorm wichtig. Wir wollen unsere bisherige Erfolgsgeschichte weiter fortsetzen, und dazu trägt der neue Standort ganz sicher bei.“

In dem 22-geschossigen Hochhaus gibt es neben den zeitgemäß gestalteten Büroetagen auch eine eigene Konferenzetage mit 13 Besprechungsräumen sowie ein Kommunikationszentrum, das für rund 400 Personen Platz bietet. Im hauseigenen Mitarbeiter-Restaurant sowie in der Cafeteria steht den Beschäftigten zudem ein großes gastronomisches Angebot zur Auswahl. Für den Weg zur Arbeit und zurück bietet das Chemieunternehmen ein vielfältiges Mobilitätskonzept an. Neben Parkplätzen in der Tiefgarage des Hochhauses sowie in der nahe gelegenen Lanxess-Arena stehen den Mitarbeitern auch ausreichend Fahrradstellplätze sowie ein Bus-Shuttle-Service zwischen Leverkusen und Köln zur Verfügung. Zudem bietet das Chemieunternehmen ein Job-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel an, das bereits von 70 % der Beschäftigten, die dort arbeiten, genutzt wird.

„Der Innenausbau des beinahe 100 m hohen Büroturms mit einer Mietfläche von rund 38.500 m2 ist bis auf einige wenige verbleibende Feinarbeiten fertig gestellt“, erklärte der Lanxess-Projektleiter Norbert Mimberg. Rund 6.000 Rollcontainer und Umzugskisten sind zwischen Juli und August in 3 großen Umzugswellen von Leverkusen und Dormagen nach Köln transportiert worden.

Die Bauarbeiten für den Büroturm und die Rheinetagen starteten am 1. März 2010. Bis zur Fertigstellung wurden 50.000 t Beton und anderer mineralischer Abbruch abtransportiert. Zu Spitzenzeiten befanden sich mehr als 400 Arbeiter auf der Baustelle. Zunächst wurde ein vormals als Garage und Zufahrt genutztes Sockelgebäude, das die beiden Bürohäuser früher verband, abgetragen. Mit dem Rückbau wurden die beiden Bürogebäude freigestellt, zwischen denen sich heute der Kennedyplatz erstreckt. Der öffentlich zugängliche Platz gibt den Blick auf das benachbarte Kloster Alt St. Heribert und auf die andere Rheinseite mit Domblick frei. Beide Gebäude wurden komplett entkernt und von Grund auf neu gestaltet. Die durchgehende, transparente Fassade des Bürogebäudes gestaltet sich mit ihren 2.500 Glaselementen nach allen Seiten hin offen.

(dw)