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Die außerplanmäßigen Abschreibungen fallen bilanziell im vierten Quartal 2013 an und beeinflussen das EBIT sowie das Konzernergebnis 2013, sind jedoch nicht zahlungswirksam.

Zusammen mit vorgezogenen Sonderaufwendungen in Höhe von etwa 30 Millionen Euro im Rahmen des Effizienzprogramms „Advance“ führen die genannten Abschreibungen zu einem Konzernverlust sowie einem negativen Ergebnis je Aktie im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2013.

Der Verlust des Konzern im Gesamtjahr 2013 wird voraussichtlich 159 Millionen Euro betragen und das Ergebnis je Aktie bei einem Verlust von 1,91 Euro liegen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen ist von den außerplanmäßigen Abschreibungen nicht betroffen. Es wird voraussichtlich mit 735 Millionen Euro in der prognostizierten Bandbreite von 710 bis 760 Millionen Euro liegen. Der Umsatz wird voraussichtlich 8,3 Milliarden Euro betragen. Die endgültigen Daten werden sich aus dem bisher noch nicht aufgestellten Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 ergeben.

Der Vorstand plant nach Zustimmung durch den Aufsichtsrat, der Hauptversammlung am 22. Mai 2014 für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie vorzuschlagen. Im Vorjahr zahlte der Konzern je Aktie eine Dividende von einem Euro.

Für das Jahr 2014 erwartet Lanxess ein leicht verbessertes EBITDA vor Sondereinflüssen, allein aufgrund des Wegfalls von Einmalbelastungen, selbst wenn die Verkaufspreise auf niedrigem Niveau bleiben sollten.

 

Die endgültigen Geschäftszahlen werden am 20. März bekannt gegeben.