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Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich von 453,6 Millionen Euro auf 462,1 Millionen Euro – ein Plus von rund 2 Prozent. Das führt zu einer Umsatzrendite von 11,9 Prozent (Vj. 12,2 %). Das um Sondereffekte bereinigte EBIT erhöhte sich auf 465,3 Millionen Euro (Vj. 451,3 Mio. Euro). Die Umsatzrendite, bezogen auf diesen Wert, betrug 12,4 Prozent (Vj. 12,2 %). „Damit liegt ContiTech wieder einmal – auch im Vergleich mit den anderen Divisionen bei Continental – gut im Rennen“, sagte Heinz-Gerhard Wente, Leiter der Continental-Division Contitech und Vorsitzender des Vorstands der Contitech.

Mit 65 Prozent wurde der Hauptanteil des Umsatzes in Europa erzielt, in Amerika (Nord- und Südamerika) lag der Anteil bei 18 Prozent. Hier sieht ContiTech noch Aufholbedarf. „Durch den geplanten Zukauf von Veyance Technologies Inc. verbessern wir unsere Marktpräsenz in Regionen, in denen wir aktuell noch unterrepräsentiert sind, insbesondere in Nord- und Südamerika“, erklärte Wente. Wenn Veyance vollständig konsolidiert wurde, werden sich die Anteile am Umsatz auf rund 46 Prozent in Europa und 32 Prozent in Amerika verschieben.

Investitionen in Asien und Europa
Weltweit hat das Unternehmen im vergangenen Jahr in neue Werke und Standorte, in Forschung und Entwicklung sowie in die Qualifikation der Mitarbeiter investiert: 166 Millionen Euro (Vj. 151 Mio. Euro) flossen in Sachanlagen und Software. „Wir sind dort, wo unsere Kunden uns brauchen“, sagte Wente. Insbesondere in Asien wurde die Präsenz gestärkt: In China hat Contitech den lokalen Antriebsriemenhersteller Taizhou Fuju Rubber Belt Manufacture übernommen sowie eine neue Produktionslinie für automobile Innenraumfolien in Zhangjiagang eingeweiht. In Südkorea wurde eine neue Werkhalle für die Luftfederproduktion gebaut. Auch in Europa hat Contitech durch Zukäufe und den Bau neuer Produktionsstätten seine Aktivitäten erhöht.

Den Expansionskurs setzt das Unternehmen in diesem Jahr weiter fort. Zusätzlich zur geplanten Akquisition von Veyance hat Contitech Anfang April den Blasformspezialisten Inotec gekauft. In Ungarn wird der Standort Vác zum Kunststoffkompetenzzentrum ausgebaut und in Brasilien entsteht eine neue Fabrik für Schläuche, die in der Erdölförderung und Gasgewinnung eingesetzt werden. „Insgesamt blicken wir zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2014. Drei vielversprechende Monate sprechen dafür“, fasste Wente zusammen. „Wir streben bei Contitech auch für dieses Jahr 5 Prozent mehr Umsatz an. Und auch wenn uns Währungskurseffekte negativ beeinflussen, wollen wir bei der Rendite die Vorjahreszahlen erreichen.“