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Werner Breuers, Vorstandsmitglied des Unternehmens, hat die neue Fertigungsstraße zusammen mit Jan Paul de Vries, Leiter des Geschäftsbereichs High Performance Elastomers, Stefan Rittmann, Leiter Business Line Chloropren-Kautschuk und dem Betriebsleiter Ralf Tappe offiziell eröffnet. De Vries erläuterte dazu: „Unsere neuen ‚Baypren Green Finishing‘-Typen zeichnen sich durch eine verbesserte Vernetzungseigenschaft aus. Bei ‚Baypren High Performance‘ konnten wir das Fließverhalten weiter optimieren. Diese Eigenschaften helfen, den Spritzguss technischer Formteile schneller und mit weniger Energieaufwand zu gestalten.“ Um die Nachfrage nach den „klassischen“ Baypren-Varianten weiter bedienen zu können, werden die bereits in Betrieb befindlichen Fertigungsstraßen weiter produzieren.

Der Produktionsausbau kostete insgesamt rund 18 Mio. Euro und erhöht die Produktionskapazität in Dormagen um 10 % auf 63.000 t Festkautschuk pro Jahr. In der neuen Fertigungsstraße wird die neuartige „Dry Finishing“-Produktionstechnik des Unternehmens eingesetzt, die die Anzahl der Produktionsschritte vermindert und so den Wasserverbrauch und Abgasausstoß vermindert. So wird der hergestellte Kautschuk in einem speziellen Extrusionsapparat entwässert, der deutlich weniger Wasser benötigt und damit auch weniger Abwasser produziert. Zudem entfällt der Einsatz von Erdgas, das bislang notwendig war, um den Kautschuk zu trocknen. Dadurch entsteht weniger Abluft.

(dw)