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Von den beiden Geschäftsfeldern des Konzerns erzielte die Rubber Group (Elastomere und Reifen) im 1. Halbjahr einen leicht gestiegenen Umsatz von 6,6 Mrd. Euro und erreichte mit 17,5 % eine bereinigte EBIT-Marge, die ebenfalls über dem Vorjahresvergleichswert von 16,0 % liegt.

Die Automotive Group erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Umsatz von 10,3 Mrd. Euro. Vor Währungskurseffekten wuchs der Umsatz im ersten Halbjahr um 6,7 %. Die bereinigte Ebit-Marge lag mit 8,4 % über dem Vorjahresniveau von 7,8 %.

Aufgrund der guten Geschäftszahlen im 1. Halbjahr hebt der Konzern seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2014 erneut an. „Wir wollen beim bereinigten operativen Ergebnis statt bisher mindestens 10,5 Prozent Marge nun rund 11 Prozent erreichen“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart. „Neben kontinuierlichen Effizienzverbesserungen trägt die günstige Entwicklung der Rohstoffkosten zur positiveren Einschätzung bei. Wie schon in der Kommunikation zum ersten Quartal angedeutet, werden allerdings Währungskurseffekte den Umsatz 2014 stark negativ beeinflussen. Statt von 700 Mio. Euro gehen wir nun von einem Negativeffekt in Höhe von rund einer Milliarde Euro aus. Deshalb rechnen wir für das laufende Jahr mit einem weiter gebremsten Anstieg des Konzernumsatzes auf rund 34,5 Milliarden Euro“, erklärte Degenhart weiter.

Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen stieg der Konzernumsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar um 5,7 %. Unbereinigt lag das Plus aber bei 2,1 %; damit betrug der Konzernumsatz 16,9 Mrd. Euro. Allein im ersten Halbjahr lag der negative Umrechnungseffekt aus Währungskursen bei rund 600 Mio. Euro.

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit bereinigt) stieg im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10,2 % auf knapp 2 Mrd. Euro. Die bereinigte Ebit-Marge lag bei 11,6 % und damit über dem Wert von 10,8 % nach den ersten sechs Monaten des Jahres 2013.

In den ersten sechs Monaten investierte Continental 794 Mio. Euro in Sachanlagen und Software. Damit beträgt die Investitionsquote 4,7 % nach 5,2 % im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Automobilzulieferer erhöhte den Aufwand für Forschung und Entwicklung im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 um 8,8 % auf rund 1,1 Mrd. Euro. Dies entspricht einer Quote von 6,3 % des Umsatzes nach 6,0 % vor einem Jahr.

Zum Ende des 2. Quartals beschäftigte Continental 186.278 Mitarbeiter. Das sind rund 8.500 Beschäftigte mehr als am Jahresende 2013. Grund dafür sind vor allem Produktionsanläufe, der Ausbau von Forschung und Entwicklung in der Automotive Group sowie zusätzliche Produktionskapazitäten, Vertriebskanäle und Akquisitionen in der Rubber Group.

Press Release in English
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(dw)