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“Wir sind Kunststoff“ ist eine gemein- same Initiative der Kunststoffverbände GKV, Plastics Europe Deutschland und des VDMA. (Bild: Witthaya – stock.adobe.com)

Die Kunststoffverbände GKV Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie, inklusive der fünf GKV-Trägerverbände, Plastics Europe Deutschland und der VDMA Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen verschreiben sich der Mission Kreislaufwirtschaft und wollen den Wandel der Kunststoff-Industrie aktiv vorantreiben. Eine offene Kommunikation ist dabei essentiell. So wollen die Akteure mit Fakten und Informationen zum Wandel innerhalb der Industrie beitragen und so wieder mehr Wertschätzung für den Werkstoff Kunststoff erreichen. Parallel zur Ankündigung ging dann auch eine neue Online-Plattform an den Start, auf der sich Interessierte über die Ziele, Herausforderungen und Lösungen der Initiative sowie der Kreislaufwirtschaft selbst informieren können.

„Als Kunststoff-Industrie treiben wir den Wandel zur Kreislaufwirtschaft und für mehr Nachhaltigkeit mit vollem Einsatz voran. Aber in der Debatte dominiert das Thema des Abfallproblems. Mit der Plattform Wir sind Kunststoff bündeln wir unsere Energie und Argumente, um noch viel stärker zu zeigen, was wirklich in uns steckt“, erklärt Ingemar Bühler, Hauptgeschäftsführer PlasticsEurope Deutschland. (Bild: Plastics Europe Deutschland)

„Als Kunststoff-Industrie treiben wir den Wandel zur Kreislaufwirtschaft und für mehr Nachhaltigkeit mit vollem Einsatz voran. Aber in der Debatte dominiert das Thema des Abfallproblems. Mit der Plattform Wir sind Kunststoff bündeln wir unsere Energie und Argumente, um noch viel stärker zu zeigen, was wirklich in uns steckt“, erklärt Ingemar Bühler, Hauptgeschäftsführer PlasticsEurope Deutschland. (Bild: Plastics Europe Deutschland)

Die Ressource Kunststoff vollständig in den Kreislauf führen

Insbesondere die Kreislaufwirtschaft spielt für die Zukunft und den Wandel in der Industrie eine herausragende Rolle. Denn nur wenn Unternehmen der Kunststoffindustrie und deren Abnehmer gemeinsam weniger Ressourcen verbrauchen, lassen sich auch Umweltbelastungen signifikant reduzieren. Neben neuen Rohstoffen für die Kunststoffherstellung, wie Biomasse oder CO2, soll die Ressource Kunststoff möglichst vollständig im Kreislauf geführt werden. Bestes Beispiel hierfür: PET-Flaschen oder brancheneigenen Sammelsystemen wie sie für Fensterprofile zum Einsatz kommen. Der Anfang ist gemacht, doch noch nicht überall sind solche Systeme etabliert oder gibt es Lösungen. Die Industrie und viele Initiativen forschen mit Hochdruck an nachhaltigen Lösungen, meist in enger Zusammenarbeit mit Anwendern, der Politik und NGOs. Einiges davon läuft bereits: „Eco Design“ für nachhaltiges Produktdesign, Forschungskooperationen für chemisches Recycling, die Allianz „Null-Granulatverlust“ zur Vermeidung von Umweltverschmutzung oder die Initiative „Erde“ für das Recycling von Agrarfolien.

Um diese Ziele zu erreichen, wollen die beteiligten Verbände den enormen Erfahrungsschatz ihrer Mitgliedsunternehmen zukünftig gemeinsam nutzen, Einzelinitiativen stärker vernetzen, über den eigenen Tellerrand hinausdenken, Synergien bündeln und handeln. Des Weiteren will man Mitglieder bei der Transformation unterstützen und auch Positionen zur Gestaltung der Kreislaufwirtschaft gemeinsam vertreten.

Julia Große-Wilde, Geschäftsführerin GKV: „Kunststoff ist für mich der Stoff, aus dem die Zukunft ist: Gebäude von morgen, Mobilität der Zukunft, unendliche Energie und maßgeschneiderte Freizeit... All dies ist möglich mit den entsprechenden Dämmstoffen, dem Leichtbau im Flugzeug- und Automobilbereich, mit Windkrafträdern aus zugfestem Kunststoffmaterial und unseren sehr geschätzten Flachbildschirmen, Fitnesstrackern und unserer ultraleichten Fitnessbekleidung.“ (Bild: GKV)

Julia Große-Wilde, Geschäftsführerin GKV: „Kunststoff ist für mich der Stoff, aus dem die Zukunft ist: Gebäude von morgen, Mobilität der Zukunft, unend- liche Energie und maßgeschneiderte Freizeit… All dies ist möglich mit den entsprechenden Dämmstoffen, dem Leichtbau im Flugzeug- und Automobil- bereich, mit Windkrafträdern aus zug- festem Kunststoffmaterial und unseren sehr geschätzten Flachbildschirmen, Fitnesstrackern und unserer ultra- leichten Fitnessbekleidung.“ (Bild: GKV)

Nicht über, sondern mit der Kunststoffindustrie sprechen

Dass in der Vergangenheit vor allem über die Kunststoffindustrie statt mit ihr gesprochen wurde, hat für die Verbände auch damit zu tun, dass sie nicht immer leicht zu finden waren. Das soll sich mit der neuen Plattform ändern:

„Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz sind fundamentale Anliegen des Maschinenbaus, und mit dieser Haltung gestalten wir die Zukunft. Wir sind umso erfolgreicher, wenn wir das gemeinsam mit den Partnern der Wertschöpfungskette Kunststoff tun und dabei belastbare und ehrgeizige Ziele verfolgen

„Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz sind fundamentale Anliegen des Maschinenbaus, und mit dieser Haltung gestalten wir die Zukunft. Wir sind umso erfolgreicher, wenn wir das gemeinsam mit den Partnern der Wertschöpfungs- kette Kunststoff tun und dabei belastbare und ehrgeizige Ziele verfolgen“, sagt Thorsten Kühmann, Geschäftsführer VDMA Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen. (Bild: VDMA KuG)

Ein besonders wichtiges Anliegen der Initiative ist der Dialog mit Verbrauchern und NGOs. Gleichzeitig wissen die Verbände um die Probleme mit Kunststoffen am Ende ihrer Nutzung – vor allem durch Littering und Einträge in Gewässer und Meere. Diese Herausforderungen lassen sich nur im Schulterschluss meistern. Während sich die öffentliche Debatte über Kunststoffe bisher auf das zweifellos wichtige Thema Abfall fokussiert, bringen die Verbände weitere ebenso wichtige Aspekte ein wie neue Werkstoffe, Verfahren und Ressourceneffizienz. Kunststoffe sind essenziell für Wertschöpfung, Teilhabe, Wohlstand und vor allem den Klimaschutz. Ein Schwerpunkt des Web-Angebots liegt deshalb auf Innovationen, die durch ihre nachhaltigere Nutzung des Zukunftswerkstoffs in einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft begeistern.