Die rund 70000 italienischen Zulieferbetriebe – laut I.C.E. Italienisches Institut für Außenhandel Düsseldorf vorwiegend Klein- und Mittelbetriebe mit meist 10 bis 50 Beschäftigten – setzten 2002 über 50 Mrd. Euro um. Sie belegen damit hinter Deutschland und Frankreich den dritten Platz in Europa. Fast ein Drittel der Zulieferer Italiens ist in der spanabhebenden Bearbeitung tätig (31,1%), gefolgt von Kunststoff- und Gummiverarbeitung (12,3%) und Metallbau (11,9%). Wichtigste Zielbranche ist die Automobilindustrie, die für über ein Viertel der Betriebe einen wichtigen Absatzmarkt darstellt.
Mehr als 70% des Umsatzes wird in der Region des Firmensitzes getätigt, weitere 23% in anderen italienischen Regionen, lediglich knapp 7% basieren auf ausländischen Aufträgen. Hauptabnehmer sind Länder der europäischen Union, wobei Deutschland und Frankreich mit Abstand die wichtigsten Märkte darstellen. Sie werden insbesondere durch die größeren Unternehmen beliefert. So exportieren 83,6% der Firmen mit 50 bis 99 Beschäftigten und erwirtschaften dadurch 27,8% ihres Umsatzes. Von den Firmen mit weniger als zehn Beschäftigten exportieren dagegen lediglich 26,6% bei einem Umsatzanteil von 4,1%. Im Nordwesten und Nordosten Italiens liegen die Exportquoten mit 50,7 beziehungsweise 58,5% naturgemäß am höchsten.
Gemäß aktuellen Untersuchungen des Osservatorio Subfornitura sind mittlerweile 31,4% der italienischen Zulieferer nach ISO 9000 zertifiziert, 7,6% befinden sich in der Phase der Zertifizierung und 26,8% streben eine Zertifizierung in den nächsten Jahren an.

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