Auch in diesem Jahr gab es bei der Jahrestagung die Vortragsreihe „IMPULSE“. Die Themen der dargebotenen Referate regten zu Diskussionen an, die sicher auch ihre Fortsetzung finden werden.
Die Themen im einzelnen:
„Die deutsche Kautschukindustrie- nur unter Druck entstehen Diamanten“, „Indien unser Markt? Wo bitte geht“s hier zur Erleuchtung?“, „Wer Kunden hat, hat zu wenig Zeit für sein Business von morgen“, „Das ist eine gute Idee! Dann machen Sie mal. Ideenmanagement als Führungsaufgabe“, „Elastische Produkte brauchen ein atmendes Unternehmen“, „Wissen Sie immer wo Ihr Geld ist?“, „Brennpunkt: Kreditversicherung“, „Automobilindustrie in Europa: eine bedrohte Art?“, „Rohstoffpreise 2010: Ist nach dem Anstieg vor dem Anstieg?“, „Elstomer-Cluster – was ist denn das?“, „DIK: Forschung ist Zukunft für alle“, „ADK: Wir machen uns für Sie stark“
Ziele des Elastomer-Clusters
Durch gemeinsames Auftreten des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk), der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft e.V. (DKG), des Deutsches Institutes für Kautschuktechnologie e.V. (DIK) und des Arbeitgeberverband es der deutschen Kautschukindustrie e.V. (ADK) unter dem Dach des ELastomer Clusters erreicht die Kautschukindustrie eine stärkere Repräsentanz. Die internationale Wettbewerbsposition der deutschen Kautschukindustrie soll erhalten und gestärkt werden.
Die Kautschukindustrie 2009/2010
Die weltweite Nachfrageschwäche hinterließ 2009 in der deutschen Kautschuk –
industrie deutliche Spuren, heißt es im Jahresbericht 2009 des wdk. Der Umsatz der Branche sank gegenüber 2008 um 14,7 % auf 9,20 Mrd. €. Der Umsatz mit ausländischen Abnehmern gab um 17,4 % auf 2,67 Mrd. € nach. Die Inlandsumsätze verringerten sich um 13,6 % auf 6,54 Mrd. €. Die Hersteller von Technischen Elastomer-Erzeugnissen (TEE) traf die nachgebende Konjunktur härter als die Produzenten von Bereifungen. Sowohl mit inländischen als auch mit ausländischen Abnehmern ging der Umsatz um etwa 20 % zurück. Der TEE-Umsatz mit der Kfz-Industrie sank 2009 um 24,9 % auf 2,22 Mrd. € und mit anderen Abnehmerbereichen um 16,6 % auf 1,99 Mrd. €. Auf das Gesamtjahr gesehen sank 2009 der Inlandsumsatz mit Bereifungen um 4,5% auf 3,88 Mrd. €. Der Umsatz mit dem Ausland reduzierte sich um 14,5 % auf 1,11 Mrd. €. Für das Jahr 2010 sind die Vorzeichen alles in allem positiver als in 2009, heißt es weiter im Bericht. Allerdings gebe es Bereiche, die sich 2010 schwächer entwickeln werden als im Vorjahr.
Dennoch würde das Inlandsgeschäft mit Bereifungen mit einem Umsatzminus von knapp 2 % unter dem Niveau des bereits schwachen Jahres 2009 verbleiben. Zuwächse wird es im Exportgeschäft geben, heißt es. Hier führt die internationale Stabilisierung zu einem höheren Ordervolumen, was ein Umsatzplus von gut 5 % möglich erscheinen lässt.
Trotz des Produktionsrückgangs in der deutschen Automobilindustrie in 2010 wird der Inlandsumsatz der Zulieferer von technischen Kautschukkomponenten und -systemen um knapp 2 % steigen. Die Produktionsaussichten in den Branchen neben der Fahrzeugindustrie sind durchaus positiv. Der Inlandsumsatz mit TEE für diese Abnehmer kann um 4 % zunehmen.
Die Belebung der Auslandsorder dürfte anhalten und zu einem Umsatzwachstum von etwa 7 % führen. Für die deutsche Kautschukindustrie sei ein Umsatzwachstum von knapp 2 % auf 9,4 Milliarden € möglich. www.wdk.de

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