Am 16. Oktober beginnt ein neuer Studienzyklus des im jährlichen Turnus an der Universität Hannover durchgeführten Weiterbildungsstudiums Kautschuktechnologie. Es wird mit Unterstützung des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdk), Frankfurt/M., von namhaften Fachleuten aus der Kautschuk- und Gummiindustrie, von Professoren der Universität Hannover und vom Deutschen Institut für Kautschuktechnologie (DIK), Hannover, gestaltet und in Form von elf über ein Jahr verteilten einwöchigen Präsenzphasen an der Universität Hannover und im DIK durchgeführt.


Im Rahmen von Vorlesungen, Praktika und Exkursionen vermittelt das Studium Methoden und Kenntnisse zur Entwicklung und Verarbeitung elastomerer Werkstoffe in Form von Mischungen aus Kautschuken und Polymeren, zum Entwurf und zur Produktion von Bauteilen aus Elastomeren und Gummi sowie zu deren Qualitätsprüfung und Anwendung. Das Angebot richtet sich an Chemiker, Ingenieure, Physiker und qualifizierte Praktiker, die als Mitarbeiter in der Kautschuk- und Gummiindustrie sowie in Zuliefer- und weiterverarbeitenden Betrieben in allen Bereichen des Maschinenbaus, der Automobilindustrie und der chemischen Industrie tätig sind.


Die Studieninhalte sind in vier Gebiete gegliedert: „Grundlagen der Chemie und Technologie kautschukartiger Werkstoffe“ beinhaltet die Systematik polymerer Werkstoffe, deren Synthese, Analyse und ihre physikalischen Eigenschaften. „Chemie und Technologie des Kautschuks“ befasst sich mit der Herstellung und den Eigenschaften natürlicher und synthetischer Elastomere, der Technologie der Elastomerverarbeitung, dem Compounding, Füllstoffen, Festigkeitsträgern und Prüfverfahren sowie dem produktionsintegrierten Umweltschutz. „Verfahrens- und Produktionstechnik der Kautschukverarbeitung“ behandelt verfahrenstechnische Grundlagen, die Mischungs- und Halbzeugherstellung durch Extrudieren, Kalandrieren und Spritzgießen sowie das Vulkanisieren. „Konstruktionsgrundlagen und Eigenschaften von Elastomer-Produkten“ umfasst neben Reifen alle technischen Produkte, die Produktprüfung und die Qualitätssicherung sowie das Recycling.


Informationen und Bewerbungsunterlagen sind erhältlich von: Universität Hannover, Institut für Verfahrenstechnik, Callinstr. 36, 30167 Hannover, Tel. 0511/762-3638, www.ifv.uni-hannover.de/wbkau

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