Die Hersteller von TEE konnten im Inland ein Umsatzplus von 1,0 Prozent auf 1,93 Mrd. Euro erwirtschaften. Im Auslandsgeschäft profitierten sie von einer starken Nachfrage seitens außereuropäischer Kunden. Der Exportumsatz stieg um 12,2 Prozent auf 1,32 Mrd. Euro. Insbesondere die Automobilzulieferer erfreuten sich einer starken Nachfrage aus den USA und den Schwellenländern und konnten insgesamt ihre Ausfuhren um mehr als 16 Prozent erhöhen. Bei den Herstellern von Produkten für den Non-Automotive-Bereich ist die Abhängigkeit vom europäischen Markt stärker. Die hohe Wettbewerbsfähigkeit und die den Weltmaßstab setzende Qualität der deutschen Produkte brachten dennoch eine Umsatzausweitung. In Summe konnten die Hersteller von TEE sich im 1. Halbjahr 2012 zufriedenstellend behaupten. Allerdings gilt das nicht für alle Unternehmen. Der Kundenstamm im Inland und die regionalen Bindungen im Exportgeschäft waren entscheidend für den Erfolg.

Reifenhersteller sind nicht zufrieden

Die Reifenhersteller in Deutschland konnten im 1. Halbjahr 2012 mit dem Umsatzergebnis nicht zufrieden sein. Der Gesamtumsatz sank um 0,7 Prozent auf 2,86 Mrd. Euro. Das weniger bedeutende Exportgeschäft konnte zwar leicht ausgebaut werden, den Umsatzrückgang um 1,7 Prozent im Inland jedoch nicht kompensieren. In der Reifenerstausrüstung an die Fahrzeugindustrie musste ebenso ein Minus verkraftet werden wie im Ersatzgeschäft. Insbesondere bei Pkw-Sommer- und bei Lkw-Reifen fehlte die Nachfrage.

Hohe Rohstoffpreise belasten weiterhin die Unternehmen der Branche

Zwar börsengehandelte Rohstoffe, darunter auch Naturkautschuk, wegen vorsichtigerer Spekulationen deutlich im Preis gefallen. Für Synthesekautschuke, die zwei Drittel des Verbrauchs ausmachen, sind die Preise bis zur Jahresmitte aber gestiegen, zum Teil mit zweistelligen prozentualen Steigerungsraten. Das relativiert das Umsatzergebnis der Branche. Das Produktionsergebnis nach dem 1. Halbjahr brachte ein Minus von drei Prozent gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum 2011. Bei TEE lag der Produktionsrückgang bei 1,2 Prozent, bei Reifen bei 4,8 Prozent. Für das 2. Halbjahr 2012 sind die Erwartungen der Reifenhersteller verhalten optimistisch. Die Hoffnungen richten sich auf das Wintergeschäft. Bei den Herstellern von TEE wird sich die Geschäftsentwicklung abschwächen. Bereits im Juli und August sind die Auftragseingänge deutlich geschrumpft. Die Branche geht für 2012 von einer Umsatzausweitung in der Größenordnung von zwei Prozent aus. Zahlen und Daten zu diesem Report im Internet www.kgk-rubberpoint.de

ETRMA Statistics Report 2012

The main findings of the report include the following:

  • After a sharp fall in 2008 and 2009, the GRG production trend of European main producer countries became positive again in 2010. In 2011 the progress slowed down and it remains still below the pre-crisis level – with the exception of Germany.
  • The trade balance of GRG is still positive when measured in value, although the margin is considerably lower than in 2010.
  • Tyre production in Europe increased in 2011, but it still has not reached pre-crisis level.
  • The market share of EU-based producers is progressively being eroded by an increasing volume of imports, which are now twice the volume of exports.
  • China remains the main tyre importer in the EU, whilst the EU mainly exports to the rest of Europe and NAFTA.
  • Tyre Recovery remains high and sustainable in Europe.
  • With regard to natural rubber, Europe isthe second biggest consumer after China.
  • In 2011, the EU demand of naturalrubber from the tyre industry was 75 %. The demand of synthetic rubber from the GRG industry was 54 %.
  • EU import tariffs for tyres and GRG are generally between 0 and 6.5 %.
  • The exports tariffs that EU products face in third countries habe peaks as high as 40 %.

More detailed information can be found in the report attached and available at ETRAM‘s website www.etrma.org in electronic format.

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