Der erste Preis geht an die Idee Energy Recovery, eine Lösung zur Energierückgewinnung, die sich die großen Temperaturunterschiede in der Extrusion zunutze macht und damit für viele Bereiche der Extrusion relevant ist. Den zweiten Preis erhält die Idee Exow Street, ein Drainagesystem für Straßen aus extrudierten Ziegeln, das dazu beitragen könnte, Straßenschäden zu reduzieren und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Den dritten Preis verleiht die Jury der Idee Use of Non Woven Material in layering artifical turf, die sich mit einem neuen Aufbau von Kunstrasen mit Vlies als Trägermaterial beschäftigt. Sie könnte den Kunstrasen noch ein Stück näher an das natürliche Original heranbringen. Die Preise sind mit 7.000, 5.000 bzw. 3.000 Euro dotiert.

Das Prinzip eines Wankelmotors zum Druckaufbau und zur Förderung in der Extrusion einzusetzen, ist eine neue Denkweise und eine völlig andere Art der heute üblichen Extrusion. Die Compact extrusion erhält daher den Preis für die unkonventionellste Idee, die noch eine sinnvolle Anwendung sucht. Der Sieger gewinnt ein iPad und eine Einladung zu einem Reifenhäuser Innovationsworkshop. Das Gleiche gilt für den wertvollsten Teilnehmer, der mit eigenen Ideen, unzähligen Kommentaren und wertvoller Kritik zum Weiterdenken und Fortentwickeln der Ideen beigetragen hat.

Der Community Vote, den die Wettbewerbsgemeinschaft selbst gewählt hat, geht an die Idee Write in Plastic – einen portablen Extruder mit angeschlossenem Tablet-PC für Künstler, Designer oder Handwerker, der Kunststoff in verschiedenen Dicken und Formen extrudieren kann.

Acht Wochen lang haben Teilnehmer aus über 20 Ländern auf der Extrusioneers-innovation-contest-Plattform ihre Ideen zum Thema Kunststoffextrusion eingereicht, diskutiert und sich mit anderen Teilnehmern sowie Experten von Reifenhäuser ausgetauscht. 101 Ideen und fast 1.000 Kommentare sind so während der Wettbewerbslaufzeit zu den drei Kategorien Produkt, Prozess und Maschine zusammengekommen.

Reifenhäuser ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir sind überrascht, wie viel Zeit die Teilnehmer in den Wettbewerb investiert haben und wie offen und intensiv die Ideen diskutiert wurden“, sagt Dr. Bernd Kunze, Mitglied der Geschäftsleitung und Verantwortlicher für das Innovationsmanagement in der Holding. „Die teils unkonventionellen Ansätze getreu dem Wettbewerbsmotto ‚Thinking outside the box‘, haben bei uns definitiv zum Nachdenken und zur Diskussion angeregt. Es lohnt sich also auch bei der Ideenfindung, für neue Wege offen zu sein. Zurzeit denken wir darüber nach, wie wir Open Innovation fortführen können.“

 

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