Eine Jury aus Vertretern von Industrieunternehmen, Verbänden und Forschungseinrichtungen wählte die Finalisten aus insgesamt 291 Unternehmen aus. Veranstaltet wird der Wettbewerb vom Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT.

Als Finalisten qualifizierten sich Audi (Sparte Werkzeugbau), Gerresheimer Werkzeug- und Automatisierungstechnik (Wackersdorf), Keiper (Rockenhausen), Opus Formenbau (Heiligkreuzsteinach), Pockauer Werkzeugbau Oertel (Lengefeld), Werkzeugbau Ruhla (Seebach) sowie ZF Sachs (Schweinfurt).

Wer von den Nominierten die Auszeichnung als bester Werkzeug- und Formenbauer erhält, wird am 28. November bekannt gegeben. Die Verleihung des Titels bildet den feierlichen Höhepunkt des 11. Internationalen Kolloquiums „Werkzeugbau mit Zukunft“, das am selben Tag im Wiesbadener Kurhauses stattfindet. Im Rahmen des Kolloquiums berichten Vertreter erfolgreicher Unternehmen aus dem Werkzeug- und Formenbau und renommierter Forschungseinrichtungen über erprobte Strategien, um auf dem globalen Markt erfolgreich zu bestehen.

Damit ein Unternehmen den Wettbewerb „Excellence in Production“ gewinnen kann, muss es technologisch entlang der gesamten Prozesskette überzeugen und in finanzieller, organisatorischer und strategischer Hinsicht exzellent sein. Ein Expertenteam besuchte die Betriebe vor Ort und befragte Mitarbeiter und Führungskräfte zu ausgewählten Themen. Auch Unternehmen, die nicht für das Finale nominiert sind, profitieren von einer Teilnahme: Sie erhalten von den Veranstaltern eine individuelle Auswertung. Daran können sie im anonymisierten Vergleich die eigenen Stärken und Potenziale ablesen und damit ihre Wettbewerbsposition ausbauen.

Der Wettbewerb und das Kolloquium werden von den Unternehmen Uddeholm Tooling, Böhler Deutschland und Hasco sowie vom Euromold-Veranstalter Demat unterstützt. Weitere Partner sind die VDI Nachrichten, die Fachzeitschrift Werkzeug & Formenbau und der VDMA Fachverband Präzisionswerkzeuge.

 

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