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Das Druckausgleichselement vereint zwei Funktionen, für die bislang meist getrennte Bauelemente verwendet werden. (Bild: FST)

Allerdings kann dieses nicht völlig hermetisch verschlossen werden. Denn auch ein Elektroauto soll die Alpen überqueren können und im Hochsommer nutzbar sein. Durch Schwankungen des äußeren Luftdrucks oder der Temperatur würde sich das Gehäuse nämlich spürbar verformen. Daher werden solche Gehäuse mit mindestens einem Druckausgleichventil – meist in Form mikroporöser Folien – versehen. Ein zweites Ventil wird nur geöffnet, wenn es aufgrund einer Fehlfunktion zu einem Schaden an einer Batteriezellen kommt und in sehr kurzer Zeit die sich bildenden Gase abgelassen werden müssen. Freudenberg Sealing Technologies hat mit Diavent nun ein intelligentes Druckausgleichselement entwickelt, das beide Funktionen in einem Bauteil vereint. Die Technik behebt zunächst den scheinbaren Widerspruch zwischen einer hohen, flächenbezogenen Luftdurchlässigkeit und einer gleichzeitig sehr hohen Wasserdichtheit. Der Schlüssel liegt darin, die übliche mikroporöse Folie durch eine Kombination aus zwei Vliesstoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften zu ersetzen. Derzeit testen bereits mehrere Fahrzeughersteller das intelligente Druckausgleichselement. „Wir nutzen dabei das Werkstoff- und Produktions-Know-how von Freudenberg, um den Automobilherstellern eine wirtschaftlichere Produktion von sicheren Elektrofahrzeugen zu ermöglichen“, sagt Dr. Peter Kritzer, Senior Application Manager bei Freudenberg Sealing Technologies.