Die Rubber Group des Continental-Konzerns, das Geschäft mit Reifen und technischen Elastomerartikeln, lag bei der Ebit-Marge (Ebit bereinigt) mit 18,6 % um gut 10 Prozentpunkten vor dem Automotive-Geschäft. (Bild: Continental)

Der Übernahme der AVS-Geschäfte von Cooper Standard steht nichts mehr im Weg, weshalb diese im Laufe des nächsten Halbjahres von der Continental übernommen werden. (Bild: Continental)

Nach Abschluss weiterer Formalitäten wird Continental die Akquisition des „Anti-Vibration Systems“-Geschäfts (AVS) von Cooper Standard (Novi, USA) wie geplant im Laufe des ersten Halbjahres abschließen. Nach der geschlossenen Vereinbarung am 1. November 2018 warteten die Unternehmen auf die Freigabe aller beteiligten Kartellbehörden, welche sie nun ohne Auflagen erhielten. Darüber hinaus verliefen die Verhandlungen mit den französischen Arbeitnehmer-Vertretern Ende des letzten Jahres erfolgreich. Die AVS-Einheit beschäftigt momentan rund 1.000 Mitarbeiter und unterhält fünf Produktionsstandorte, darunter auch F&E-Kapazitäten in Kanada, Frankreich, Indien und den USA.

Übernahme steigert Expertise im Bereich der Schwingungstechnik

Mit dieser Übernahme erlangt das Technologieunternehmen umfangreiches Wissen im Bereich der Schwingungstechnik in Nordamerika. Damit sollen Automobilhersteller künftig weitere Antivibrations-Produkte angeboten bekommen. Dieses soll Geräusche, Vibrationen und Rauigkeit abmildern und somit den Federungskomfort und das Handling des Fahrzeugs verbessern.

Seit mehr als 80 Jahren ist der Konzern bereits im Bereich der Schwingungstechnik und Geräuschisolierung aktiv. Dieser entwickelt und produziert aktive und passive schwingungsoptimierte Lagerungskomponenten und gewichtsreduzierte Systeme. Diese sind in Motoren, im Getriebe und anderen Komponenten verbaut und sorgen so für mehr Sicherheit und Komfort in Automobilen. Weiterhin werden industrielle Maschinen in den Zweigen der Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Eisenbahn- und Schifffahrtindustrie damit versorgt.

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