Mit den getätigten Investitionen und zusätzlichen Kapazitäten verfolgt das Unternehmen weiterhin die Wachstumsstrategie der Reifen-Division. Sowohl das Hafen- als auch das Erdbewegungssegment gehören zu den größten Wachstumsfeldern im Spezialreifen-Markt.

„Die neuen Produktionslinien festigen einmal mehr unsere Position als Premium-Reifenhersteller im Hafen-, Erdbewegungs- und gesamten OTR-Markt“,

kommentiert Christian Kötz, Vorstandsmitglied und Leiter der Reifen-Sparte. Die neue Produktionshalle entstand neben der 2017 eröffneten Radial-Agrarreifen-Produktion. Künftig entstehen dort Radialreifen auf dem neuesten Stand der Technik unter Einhaltung hoher ergonomischer Standards. Die Produktionslinien umfassen dabei drei Erdbewegungs- und drei weitere Hafenreifenlinien.

Zusätzlicher Ausbau des Forschungszentrums

Neben den neuen Produktionsanlagen wurde das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Lousado erweitert. Dieses wird künftig für kontinuierliche Leistungs- und Qualitätstests aller Landwirtschafts-, Hafen- und Erdbewegungsreifen genutzt.

„Mit den Investitionen stärken wir unsere Präsenz in Lousado und entwickeln die hocheffiziente Anlage zu einem Kompetenzzentrum für große Radialreifen für den Offroad-Einsatz“, betont Kötz.

Derzeit beschäftigt das portugiesische Werk mehr als 2.000 Mitarbeiter. Neben Landwirtschafts-, Hafen- und Erdbewegungsreifen werden in Lousado auch Pkw-Reifen mit einer Produktion von rund 18 Mio. Reifen hergestellt.

Weitere Investitionen gingen voraus

In diesem Sinne hat der Konzern in den vergangenen Jahren bereits rund 150 Mio. EUR in die Steigerung der Pkw-Reifenproduktion, den Ausbau der Produktion von Hochleistungs-Reifen und den Auf- und Ausbau von Fertigungskapazitäten für Landwirtschafts-Reifen in Lousado investiert. Investitionen wie diese resultieren aus der langfristigen Vision 2025 Unternehmensstrategie. Zusätzlich zu den Investitionen in Lousado investierte das Unternehmen in verschiedene Werkserweiterungen und Technologieprojekte, darunter das Nutzfahrzeug-Reifenwerk in Clinton, Mississippi.  Kapazitätserweiterungen in anderen bestehenden Reifenwerken wie unter anderem Sumter, South Carolina und Projekte auf dem Testgelände Contidrom des Unternehmens in der Nähe von Hannover, Deutschland gingen ebenfalls voraus.

Der Technologiekonzern entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Nach seiner Gründung im Jahr 1871 entwickelt er sich stetig und bietet sichere, effiziente und intelligente Handelsgüter für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. 2018 erzielte er einen Umsatz von 44,4 Mrd. EUR und beschäftigt aktuell rund 245.000 Mitarbeiter in 60 Ländern und Märkten.

Die Division Reifen verfügt über 24 Produktions- und Entwicklungsstandorte weltweit. Als einer der führenden Reifenhersteller hat sie 2018 mit rund 56.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 11,4 Mrd. Euro erwirtschaftet. Der Reifenproduzent verfügt über ein breites Produktportfolio für Pkw, Nfz und Zweiräder. Kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung leisten einen wichtigen Beitrag zu sicherer, wirtschaftlicher und ökologisch effizienter Mobilität. Deswegen bietet das Unternehmen auch Dienstleistungen für Flotteneinsätze sowie digitale Managementsysteme rund um Nutzfahrzeug-Reifen.

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