Die modulare Konstruktion der Anlage sorgt für Flexibilität. (Bildquelle: Hekuma)

Hekuma, Hallbergmoos, hat zur Herstellung von Pipettenspitzen das neue Konzept Hekutip entwickelt. Die ersten Automationsanlagen wurden bereits 2012 in Betrieb genommen. Jetzt wurden die Zykluszeiten von lediglich 4 – 4,55 Sekunden sind dadurch möglich. Zeitersparnis entsteht auch durch Parallelisierung und Synchronisierung der einzelnen Arbeitsabläufe, welche nur durch ein hohes Maß an ausgeklügelter Antriebstechnik zu bewerkstelligen ist. Die servomotorischen Handlingsachsen realisieren schnelle und produktschonende Umsetz- und Transfervorgänge bei hoher reproduzierbarer Positioniergenauigkeit. Dies erleichtert auch die Qualifizierbarkeit der Automation. Darüber hinaus sind durch einfache Einstellmöglichkeiten schnelle Formatwechsel möglich. Mechanische Formatteile sind auf ein Minimum begrenzt und in der Regel auf produktberührende Bauteile beschränkt. Eine entscheidende Rolle für die Qualität spielt die Kamera-Prüfung On-the-Fly. Die Pipettenspitzen werden hier 100 Prozent berührungslos an der Spitze auf Anwesenheit, Innen- und Außendurchmesser, waagrechter und senkrechter Spritzgrat, Spritzhaut, Kantenausspritzung und vieles mehr geprüft. Dabei werden lediglich 1,25 Sekunden benötigt, um 24 Pipettenspitzen zu prüfen. Die inspizierten Schlechtteile werden vollautomatisch entsorgt und durch Gutteile ersetzt. Die minimale Austauschrate beträgt hier acht Prozent ohne dabei Auswirkungen auf die Zykluszeit zu haben. Neben der Pipettenspitzen werden im weiteren Handling auch die befüllten Racks auf Vollständigkeit und Anwesenheit kontrolliert.

Halle/Stand 15/B60