Die Folienschneider sind so konzipiert, dass sie sich spannungsfrei mit zwei Kompensatoren direkt in die Rohrleitung einer Absauganlage einbauen lassen. (Bildquelle: Getecha)

Zudem kommen die Folienschneider auch in der spangebenden Metallbearbeitung zum Einsatz. Hier verwandeln sie die Endlosspäne aus Drehmaschinen in kurze Spanstreifen. Die Folienschneider sind so konzipiert, dass sie sich spannungsfrei mit zwei Kompensatoren direkt in die Rohrleitung einer Absauganlage einbauen lassen. Zu den Gemeinsamkeiten der beiden Folienschneider gehören ein robustes Gehäuse aus Gusseisen und ein leistungsfähiges Schneidwerk, in dem serienmäßig ein stählerner Rotor mit zwei nachschleifbaren Rotormessern und einem einstellbaren, nachschleifbaren Statormesser arbeitet. Da die Welle des Zwei-Messer-Rotors nicht durchgehend ausgeführt ist, stellt der Rotor dem Abluftstrom nur geringen Widerstand entgegen. Für Anwendungen mit höheren Durchsätzen wird optional auch einen Vier-Messer-Rotor angeboten. Die Unterschiede wird relevant, sobald sich der Einsatzfall abzeichnet. Die Version 200 ist für einen stündlichen Luftdurchsatz von 4.000 m3 ausgelegt und hat eine Einlauföffnung der Größe 205 x 160 mm. Der Durchmesser des Schneidkreises beträgt 200 mm. Entscheidend hierbei: Der Schnittspalt lässt sich auf nur 0,02 bis 0,03 mm einstellen. Um diesen engen Schnittspalt zu erreichen, ist unter anderem der Einsatz von hochpräzisen Lagern und einem verwindungssteifen Gehäuse erforderlich. Die etwas größer bauende Version 300 hat eine Einlauföffnung von 256 x 230 mm, eine Antriebsleistung von 3,0 kW und einen Schneidkreis von 300 mm. Dieser Folienschneider