Spritzgegossene Garnspulen – gelb eingefärbt (Bildquelle: KUZ)

Im Rahmen des vom BMWi geförderten Verbundprojektes Gluplast ist es dem KUZ, Leipzig, gemeinsam mit dem Industriepartner Compraxx, Landsberg, gelungen, mit Hilfe des Naturstoffes Weizengluten eine Schlagzähmodifizierung des Biokunststoffes PLA zu realisieren. Im Vorhaben sollte die Vernetzungsneigung des Glutens bei Wärmebehandlung für die Erzeugung einer vernetzten Elastomerphase genutzt werden, welche im Ergebnis der Blendaufbereitung mittels Zweischneckenextruder feinverteilt in der PLA-Matrix vorliegt und bei gegebener Haftung zu einer deutlichen Erhöhung der Zähigkeit des Grundwerkstoffes PLA führt.