In der Praxis kommen die flammgeschützten Kunststoffe insbesondere in der Bauindustrie, den klassischen E&E Anwendungen sowie in der E-Mobilität zum Einsatz. (Bildquelle: BASF)

Sie erreichen die höchste CTI-Einstufung von 600 Volt sowie die V0-Einstufung nach UL94 als besonders flammhemmende Materialien bei Wanddicken ab 0,4 mm. Die Materialien lassen sich gut im Spritzguss einsetzen. Das unverstärkte Ultradur B 4440 lässt sich zudem im Extrusionsverfahren prozesssicher verarbeiten. So werden neue miniaturisierte Lösungen wie beispielsweise bei Steckern, Reihenklemmen, Ummantelungen von Glasfaserkabeln und Filamenten umsetzbar. Zudem weist das Material eine hohe Dimensionsstabilität auf, da es kaum Feuchte aufnimmt. In der Praxis kommen die flammgeschützten Kunststoffe insbesondere in der Bauindustrie, den klassischen E&E Anwendungen sowie in der E-Mobilität zum Einsatz. In der E-Mobilität geraten Anwendungen im Fahrzeug, aber auch im Bereich der Ladeinfrastruktur in den Fokus. Zudem kommen diese auch in Batteriemodulen und Gehäusen zum Einsatz. Ein weiteres Plus: die helle Einfärbbarkeit. Die farbliche Kodierung der Einzelteile macht eine schnellere Produktion und Montage möglich. Des Weiteren kann durch laser-sensitive Einfärbungen eine Laserbeschriftbarkeit erzielt werden. Auch lasertransparente Einfärbungen sind möglich und erweitern den Einsatzbereich, da so für die Montage von Gehäusen das Laserschweißen zum Einsatz kommen kann. Die Kunststoffe präsentiert das Unternehmen auch auf seiner virtuellen Plattform anlässlich der Internationalen Fachmesse für Kunststoffverarbeitung.