Der Chemiekonzern Lanxess hat das Geschäftsjahr 2006 erfolgreich abgeschlossen und das Ergebnis (EBITDA vor Sondereinflüssen) um 16,2 % auf 675 Mio. Euro gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg von 28 Mio. im Vorjahr auf 376 Mio. Euro. Diese positive Entwicklung schlug sich auch im Konzernergebnis nieder, das von -63 Mio. auf +197 Mio. Euro drehte.

Der Umsatz erreichte mit 6,94 Mrd. Euro das erwartete Niveau. Der Rückgang um 2,9 % gegenüber dem Vorjahr war auf Portfolio- und negative Wechselkurseffekte zurückzuführen, insbesondere beim US-Dollar. Bereinigt um die Abgabe der Business Units Fibers, Paper und der RheinChemie-Tochter iSL sowie die Wechselkursentwicklung legte der Umsatz leicht um 1,2 % zu.

Im Segment Performance Rubber wuchs der Umsatz um 5,8 % auf 1,78 Mrd. Euro. Der Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen um knapp 16 % auf 248 Mio. Euro ist unter anderem auf Kostensenkungen und Effizienzverbesserungen zurückzuführen. Die teilweise erheblich gestiegenen Rohstoffkosten konnten in den Markt weitergegeben werden. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich auf 14 %.

Im Segment Engineering Plastics ging der Umsatz zwar aufgrund der Abgabe der defizitären Business Unit Fibers um 1,7 % auf 1,71 Mrd. Euro zurück; aufgrund von Preiserhöhungen und eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen verzeichnete das Segment aber einen Ergebnissprung um 56,1 % auf 103 Mio. Euro beim EBITDA vor Sondereinflüssen. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich auf 6 %.

Erneut ein Ergebnis auf hohem Niveau erzielte das Segment Chemical Intermediates. Der Umsatz blieb mit 1,53 Mrd. Euro nahezu unverändert. Im Segment Performance Chemicals sank der Umsatz portfoliobedingt um 8,3 % auf 1,81 Mrd. Euro. Bereinigt um die abgegebene Business Unit Paper sowie die RheinChemie-Tochter iSL ergab sich ein leichter Umsatzanstieg von 1,7 %.