Lanxess, Leverkusen, will seine weltweite Position im Markt für Butylkautschuk ausbauen und konkretisiert Planungen für eine neue Anlage in Asien. Ins Auge gefasst ist ein Investitionsvolumen in der Größenordnung von rund 400 Mio. Euro. Die Verhandlungen beginnen ab sofort an drei möglichen Standorten in Singapur, Kuantan in Malaysia und Map Ta Phut in Thailand. In den letzten Monaten hatte das Unternehmen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie Standorte in ganz Asien geprüft.

Mit der neuen Anlage will Lanxess den steigenden Bedarf an Butylkautschuk in Asien begleiten. Die Verlagerung von Reifen-Produktionskapazitäten aus den USA und Westeuropa nach Asien sowie eine dort wachsende Binnennachfrage führen zu einem deutlichen Ausbau der Produktion von Radialreifen in Asien. „Dies wäre das größte Investitionsprojekt in der jungen Geschichte unseres Unternehmens“, kommentiert Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann. „In den kommenden Monaten werden wir die finale Machbarkeit mit möglichen Partnern verhandeln. Bei einem positiven Ergebnis könnte das neue Butylkautschuk-Werk 2010 in Betrieb genommen werden.“