Der deutsche Chemiekonzern Lanxess, Leverkusen, und der russische Kautschukhersteller Halopolymer, Moskau, haben eine Vertriebspartnerschaft für den Absatz von Fluorkautschuken (FKM) geschlossen. Der Vertrag umfasst den weltweiten Vertrieb dieses Spezialkautschuks. Erst im März hatte der Leverkusener Konzern in Moskau seine neue Vertriebsgesellschaft eröffnet. Mit der neuen Partnerschaft dehnt er nun seine Aktivitäten auf den Markt der Fluorkautschuke aus. Zusätzlich zum vorhandenen Vertriebsnetz wurde dazu ein Expertenstab für Marketing und technischen Service eingerichtet. Halopolymer wird den russischen Markt wie bisher selbst bedienen.

Halopolymer produziert rund 13000 t Polytetrafluorethylen (PTFE) pro Jahr. Die globale Strategie sieht laut Geschäftsführer Maxim V. Doroshkevich vor, das Fluorpolymer-Geschäft von der Produktion von PTFE als Rohstoff hin zu Spezialprodukten – schmelzverarbeitbaren Fluorpolymeren und fluorierten Kautschuken – zu diversifizieren. Die Zusammenarbeit mit Lanxess sei für das Unternehmen von großem Nutzen und biete sehr gute Möglichkeiten, die neuen Produkte auf den Markt zu bringen.