Die neue Gesellschaft wird zunächst mit rund 20 Mitarbeitern unter der Leitung von Ömer Bakir als Geschäftsführer starten. Bislang hat der Konzern sein Geschäft in dem Land über externe Vertriebspartner gesteuert.

„Die Türkei ist nicht zuletzt wegen seiner geografischen Lage zwischen Orient und Okzident und als Wachstumsmotor in der gesamten Region von enormer Bedeutung für Lanxess“, sagt Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender des Konzerns. Das Unternehmen erwartet, dass die Wirtschaft in der Türkei von 2013 bis 2016 mit 4 bis 5 % pro Jahr erheblich stärker wachsen wird als in Westeuropa.

In der Türkei vertreibt das Unternehmen sein gesamtes Portfolio von Hochleistungspolymeren über Spezialchemikalien bis zu hochwertigen chemischen Zwischenprodukten. Besonders im Fokus stehen Hochleistungs-Kautschuke, Kautschuk-Chemikalien und Hightech-Kunststoffe für den Automobilsektor sowie Farbpigmente für die Bauindustrie.

Wichtigste Zielbranchen in der Türkei sind die Automobil- und Reifenindustrie. Für den Automobilsektor erwartet der Konzern in der Türkei ein Wachstum von 8,5 % für 2013 und jeweils 3,5 % für die Jahre 2014 bis 2016. Für den Baubereich geht der Konzern von Wachstumsraten zwischen 4 und 5 % für die kommenden Jahre aus.

(dw)