Dies entspricht einer Marge von 10,1 % nach 9,8 % im Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit bereinigt) stieg in den ersten 3 Quartalen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,1 % auf rund 2,8 Mrd. Euro. Die bereinigte Ebit-Marge lag bei 11,3 % und damit über dem Wert von 11,0 % nach den ersten 9 Monaten des Jahres 2012.

Die Rubber Group erwirtschaftete in den ersten 3 Quartalen einen ebenfalls leicht gewachsenen Umsatz von mehr als 9,9 Mrd. Euro und erreichte mit 17,3 % eine bereinigte Marge, die über dem Vorjahresvergleichswert von 16,2 % liegt. Die Automotive Group erzielte nach 9 Monaten einen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht gestiegenen Umsatz von 15 Mrd. Euro. Die bereinigte Marge lag mit 7,9 % exakt auf Vorjahresniveau.

Auf Basis einer insgesamt positiven Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten hebt das Unternehmen die Prognose für die bereinigte Ebit-Marge von über 10 % auf mindestens 10,5 % für das laufende Jahr an. Neben der guten operativen Entwicklung war die Entwicklung der Rohstoffpreise ein wichtiger Faktor, die insbesondere bei Synthesekautschuk weniger stark als erwartet gestiegen sind.

„Trotz des schwächeren europäischen Automobilmarkts konnten wir unseren Erfolgskurs fortsetzen. Wir spüren jedoch inzwischen in Europa eine Stabilisierung des Geschäftsverlaufs“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart bei Vorlage der Geschäftszahlen. Er wies gleichzeitig darauf hin, dass der Konzernumsatz für das Gesamtjahr auf etwa 33,5 Mrd. Euro ansteigen werde. Dieser Anstieg liege leicht unter den ursprünglichen Annahmen. Grund hierfür ist die unerwartet starke Aufwertung des Euro gegenüber vielen anderen Währungen. Das Konzernergebnis, das den Anteilseignern zugerechnet wird, erhöhte sich in den ersten 9 Monaten dieses Jahres um 8,5 % auf fast 1,6 Mrd. Euro.

Der Continental-Konzern investierte in den ersten 3 Quartalen dieses Jahres insgesamt rund 1,3 Mrd. Euro in Sachanlagen und Software. Die Investitionsquote lag damit nach neun Monaten bei 5,4 % nach 5,1 % im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung lag im Zeitraum von Januar bis September bei knapp 1,5 Mrd. Euro und entspricht einer Quote von 5,9 % des Umsatzes, im Vorjahreszeitraum betrug die Quote 5,5 %. „Wir investieren weiterhin kräftig in die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens. Dies bestätigen unsere unverändert hohe Investitionsquote sowie die leicht gestiegenen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung“, unterstrich Degenhart.

Zum Ende des 3. Quartals beschäftigte das Unternehmen 177.387 Mitarbeiter. Dies entspricht einem Anstieg von mehr als 7.700 Menschen im Vergleich zum Jahresende 2012. Grund hierfür sind im Wesentlichen Produktanläufe in der Automotive Group sowie Kapazitätserweiterungen in der Rubber Group.

(dw)