Kein Ablängen notwendig Warum vulkanisierte Dichtungsrahmen die Umwelt schonen

Verantwortliche:r Redakteur:in: Simone Fischer 2 min Lesedauer

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Vulkanisierte und konfektionierte Rahmendichtungen sind sofort montagefähig. Emka bietet für die Ecken verschiedene Lösungen. 

Die Dichtungsrahmen sind auf Gehrung geschnitten und nahtlos verbunden.(Bild:  Emka)
Die Dichtungsrahmen sind auf Gehrung geschnitten und nahtlos verbunden.
(Bild: Emka)

Das Unternehmen Emka aus Velbert hat eigene Produktionsstandorte in Arnedo in der Region La Rioja, Spanien, und in Birmingham, Großbritannien. Dort werden über 1.500 Standardprofile aus EPDM und Silikon sowie spezifische Lösungen hergestellt. Eine dieser Spezialanfertigungen sind vulkanisierte Dichtungsrahmen. Die vorkonfektionierten Rahmen und Ringe werden montagefertig geliefert und können ohne weitere Bearbeitungsschritte direkt eingesetzt werden. Vulkanisierte Dichtungsrahmen besitzen laut Hersteller eine langlebige und homogene Verbindung, sodass eine zuverlässige Abdichtung gegen Umwelteinflüsse erzielt wird. Der Anwender spart Zeit bei der Montage und der Materialverschnitt sinkt um durchschnittlich 20 %, wodurch sich die Gesamtkosten der Anwendung reduzieren.

So werden die Profile per Filmvulkanisation verbunden

Die Filmvulkanisation verbindet Profilenden unter Hitze und Druck zu einer homogenen, elastischen Verbindung.(Bild:  Emka)
Die Filmvulkanisation verbindet Profilenden unter Hitze und Druck zu einer homogenen, elastischen Verbindung.
(Bild: Emka)

Emka unterscheidet bei der Filmvulkanisation zwei stark belastbare Verbindungsformen: 
Die klassische Filmvulkanisation erfolgt mithilfe eines Films aus dem gleichen Rohstoff wie das Profil selbst. Dabei werden die Profilenden zunächst exakt auf Gehrung geschnitten, um eine passgenaue Verbindung zu ermöglichen. Der Film aus Rohmaterial wird zwischen die beiden Profilenden geführt. Ein spezielles Werkzeug schneidet beim Schließen die Profilkontur und vulkanisiert unter hoher Temperatur und Druck eine homogene, reißfeste und elastische Verbindung. Dieser Vorgang dauert ungefähr 120 s. 
Die PE-Verschweißung – auch PE-Vulkanisation genannt – erfolgt nach dem gleichen Verfahren, allerdings unter Verwundung einer sehr dünnen Polyethylenfolie. Die Folie wird vor dem Zusammenfügen in wenigen Sekunden auf Schmelztemperatur erhitzt. Ein Spezialwerkzeug drückt die beiden Enden und die heiße Folie zusammen. Nach kurzer Abkühlung entsteht eine nahtlose, besonders widerstandsfähige Dichtung, die auch unter extremen Bedingungen formstabil und dicht bleibt.

Diese Fügemöglichkeiten gibt es außerdem

Neben der Filmvulkanisation setzt das Unternehmen zwei weitere Verfahren zur Konfektionierung ein: das Kleben von Stoß- und Eckverbindungen und das Spritzgießen. 
Das Verkleben zweier Profilenden stellt die einfachste Verbindungstechnik dar. Bei Ringen wird durch das Einbringen von Entlüftungsbohrungen sichergestellt, dass die Luft beim Komprimieren gleichmäßig entweichen kann. 
Das Spritzgießen ermöglicht einen präzisen Übergang von dem bestehenden Profil an eine komplexe Geometrie. Formecken oder Endanspritzungen werden direkt in die Dichtung integriert. So entstehen Rahmen mit exakt definierten Konturen.
Quelle: Emka

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