30 Jahre Roll-ex Technologie Feinstrainern von Kautschukmischungen
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Vor 30 Jahren wurde die Roll-ex Zahnradextruder-Technologie 1995 auf der Kunststoffmesse in Düsseldorf vorgestellt und hat sich in den drei Jahrzenten für die Extrusion von Elastomeren etabliert. Besondere Bedeutung hat die Technologie derzeit, da Werkstoffe im Kreis geführt werden und das Endprodukt die gleiche Qualität besitzen soll wie Neuware. Blicken Sie nachfolgend auf die Geschichte des Feinstrainerns.
Seit der Einführung der Roll-ex Zahnradextruder-Technologie 1995 hat sich Uth als Technologieführer im Bereich des Feinstrainerns und der präzisen Extrusion von Elastomeren etabliert. Die stetig steigenden Anforderungen an Produktqualität, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit in der Gummi- und Silikonverarbeitung erfordern stets neue Lösungen – insbesondere für empfindliche, hochviskose und hochbeschleunigte Mischungen. Vorgestellt wurde die erste Roll-ex 70 auf der K-Messe in Düsseldorf (Bild 1), seitdem hat sich die Technologie in den letzten drei Jahrzehnten als Schlüsseltechnologie bewährt und kontinuierlich weiterentwickelt. Die Roll-ex Zahnradextruder arbeiten nach dem Prinzip der Verdrängerpumpen. Im Gegensatz zu Schneckenextrudern, die nach dem Schleppförderprinzip arbeiten, wird das Material in den Zahnlücken zweier miteinander kämmender Zahnräder transportiert und durch das Ineinandergreifen der Zähne verdrängt (Bild 2). Aus dieser Wirkungsweise resultieren die grundsätzlichen Eigenschaften des Zahnradextruders: konstante Mischungstemperatur, volumetrische Förderung, hohe Austragsdrücke bis zu 800 bar, schonende Materialbehandlung und ein vergleichsweise geringer Energiebedarf, wie aus Bild 3 hervorgeht. Als Ergebnis einer Vielzahl erfolgreicher Anwendungen und der engen Zusammenarbeit mit Verarbeitern und Anwendern ist das komplett modular aufgebaute Roll-ex System (Bild 4) entstanden. Ziel dieser Maschinentechnik ist die optimale Anpassungsfähigkeit an das zu extrudierende Material. Eine Besonderheit des Systems ist, dass alle in den unterschiedlichen Verarbeitungsstufen üblichen Materialformen wie Streifen, Felle, Granulate sowie Chargen/Batches verarbeitet werden können. Je nach Anwendung werden also unterschiedliche Fütteraggregate und Strainer- oder Extrusionsköpfe kombiniert. Zur Beschickung der Zahnradpumpe stehen verschiedene Fütteraggregate zur Verfügung:
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